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Welt-Down-Syndrom-Tag 2014: Herzlichen Glückwunsch?

Sonntag, 16. Februar 2014

Es ist fast wieder soweit.
Bereits zum neunten Mal.



Selbst wenn der 21. März eine Menge wichtiger Dinge in sich vereint (wie etwa den kalendarischen Frühlingsanfang oder in der arabischen Welt den Muttertag oder in Südafrika den Tag der Menschenrechte; international immerhin den Tag -gegen Rassismus, - des Waldes, - der Hauswirtschaft und der Poesie), bleibt doch noch Platz für den Welt-Down-Syndrom-Tag.

2006 zum ersten Mal absolviert, bekam die Angelegenheit erst im Jahre 2011 etwas mehr Gewicht und Struktur, als die UNO-Generalversammlung sich der bis dahin nicht viel mehr als eine weltweit nur unzureichend organisierten Initiative annahm und sie ab 2012 ganz offiziell unterstützte. (UNO-Resolution Welt-Down-Syndrom-Tag)

Dass der 21.3. (gewählt aufgrund der "Trisomie des 21. Chromosoms") im Sinne von Down-Syndrom-Tag nicht unbedingt zum gratulieren an sich geeignet ist, versteht sich fast von selbst. Das würde vielleicht auch etwas komisch klingen. Weshalb man diese Art von besonderen Tagen in Kategorien wie "Gedenktag" oder "Aktionstag" einteilt.

Österreich, Trisomie 21, Schweiz, Kind, Down-Syndrome, englisch, Down-Syndrom Blogs, Down Syndrom, Welt-Down-Syndrom-Tag, deutsch, Deutschland, 21.3., Maerz, International Down Syndrome´s Day
Mein Maximilian. Ich gratuliere.


Der Down-Syndrom-Tag ist dabei ein klarer Aktionstag. Es geht in erster Linie um Aufklärung. Und das ist gut so. Selbst wenn man darüber nachdenken muss, warum es ausgerechnet für das "Down-Syndrom" einen speziellen Tag gibt und für so viele andere Umstände, die wir im Deutschen als "Behinderung" bezeichnen, nicht.

Mag es an der "Quote" liegen?
Weltweit schätzt man, dass etwa eins von 800 geborenen Kindern mit dem Extrachromosom ausgestattet ist. Ja, das ist einer der Punkte, der vermittelt werden soll. Es handelt sich um eine bestimmte Anordnung der Chromosomen, nicht um eine Krankheit. Allerdings darf und sollte man nicht versuchen zu verheimlichen, dass diese bestimmte Anordnung von Chromosomen in den meisten Fällen weitreichende Konsequenzen hat. Wobei es wiederum nur darum geht, mit dem Extrachromosom versehene Personen mit Personen ohne Extraschromosom zu vergleichen. In vielerlei Hinsicht zu vergleichen.

Etwas präziser hingesehen gibt es aber wahrscheinlich zwei prinzipielle Substantive, die aktuell gültig beschreibend für die Thematik sein könnten. Angst und Umgang.
Die Angst, selbst ein Kind mit dem Extrachromosom zu empfangen.
Und die (ziemlich sicher oft eingebildete) Unfähigkeit, bei einem zufälligen Zusammentreffen mit einem Menschen mit Down-Syndrom so mit ihm umzugehen, wie .......

... Ja, wie eigentlich?!

Am 21. März 2014 wird es in ihrer Stadt oder in einer Stadt in Ihrer Nähe ziemlich sicher eine Veranstaltung geben. Warum schauen Sie dort nicht einfach einmal vorbei? So als Einstimmung ins Wochenende (der 21. 3. 2014 ist ein Freitag).


 




Blog: Luis (Einfach Daniela / Einfach Leben)

Samstag, 25. Februar 2012



Blog: Luis Einfach Daniela / Einfach Leben, deutsch, Down Syndrom, Down-Syndrom Blogs, Down-Syndrome, Extrachromosom, Kind, Trisomie 21, Österreich,
Luis im Februar 2012
Foto: einfach-daniela.blogspot
 Wenn wir ein sozusagen nigelnagelneues Blog entdecken und es sich dabei um ein Blog handelt, das einfach frei von der Leber weg begonnen wurde, dann können wir Ihnen natürlich noch nicht viel über die handelnden Personen erzählen.

Sollten wir deshalb mit der Erwähnung hier warten, bis wir Ihnen 3 oder 4 Sätze zum Hintergrund der Darsteller anbieten könnten?

Auf gar keinen Fall!

Denn einerseits ist es doch wirklich eine tolle Sache, so ein Blog von Anfang an mitzuverfolgen.
Und außerdem: Wozu braucht es Worte, wenn wir in das strahlende Gesicht von Luis (manchmal auch Luise) blicken dürfen?

Einfach nur herrlich: Zum Blog

Blog: Simon

Freitag, 21. Oktober 2011




Simons "Bande" erzählt uns:
Simon hat 4 Schwestern und mit seiner Mama muss er sich gar um 5 Frauen kümmern, doch zum Glück gibts da noch seinen Papa,der ihm immer tatkräftig zur Seite steht.Unser Schatz Simon Josef wurde,um fast 2Monate zu früh,am 22.5.2009geboren. Wir erfuhren ein paar Tage noch vor der Geburt,dass Simon mit einem Chromoson zu viel auf die Welt kommen wird.Es war anfangs schwer vorstellbar so einen besonderen Bruder/Sohn zu haben,doch durch den starken Zusammenhalt der Familie wurde uns schnell klar,dass Simon das BESTE ist was uns je passieren konnte!

                   
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Blog: Madeleine aus Lieboch

Freitag, 2. Juli 2010

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So ein Counter ganz oben auf einer Website ist eine feine Sache.
Da müssen wir nämlich gar nicht erst den Steckbrief bemühen, um zu erfahren, dass Madeleine schon fast fünfeinhalb Jahre alt ist.
Fünfeinhalb aufregende Jahre, davon die letzten beiden per Blog und mit vielen, vielen Fotos gewürzt mit uns geteilt.
Herrlicher Lesestoff für mehr als ein paar Tage!

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Down-Syndrom: Die neusten Pressemeldungen

Mittwoch, 2. Juni 2010

Über das Buch "Aus dem Bauch heraus. Pränataldiagnostik und behindertes Leben" von Franz-Joseph Huainigg und der Aktion Leben wird im österreichischen Original Text Service berichtet.

Im Zusammenhang mit dem Run for Children" spricht die Erste Vorsitzende des Elternkreises Down Syndrom Aleksandra Wabra über Integration, Unterforderung, Förderung u.v.m.: Rhein-Zeitung.

Wie Lukas so ist - davon erzählt uns Juliane Maier. Von einem Jungen, der Schüler in der Klasse 3b der Grundschule in Ranis (Thüringen) sein darf. Und davon, was seine Mitschüler davon halten: TLZ.de

Aus dem Chiemgau wird uns berichtet, wie Sonja Huber aus Schwindegg einen Luftballon-Weitflugwettbewerb gewann (ihr Ballon flog über 200 KILOmeter!) und sich nun auf einen Besuch im Legoland freuen darf. Eine Aktion der Selbsthilfegruppe „Von wegen Down“: Chiemgau online

Über die Eröffnung der Vernissage „Die Besonderen“ im „Haus Walstedde“ im gleichnamigen nordwestdeutschen Ort berichtet Nicole Krellmann: IVZ online.

Blog: Jonathan

Dienstag, 4. Mai 2010

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Unser Sohn Jonathan kam am 3.7. 2008 in Mödling, Niederösterreich zur Welt. 4 Wochen zu früh und nur mit 1740g. Wir waren damals einfach nur froh, dass er gesund war und die Zeit würde alles bringen...einen großen starken Burschen, wie unsere anderen vier Kinder...er war da, er atmete,...wir liebten ihn.Sechs Wochen später erfuhren wir, er hat ein Chromosomen mehr...das 21....ich find ja sein geburtsdatum so passend :-)....Die Verabschiedung von dem Gedanken an dieses andere Kind war schwierig, man hat seine Vorstellungen, seine Erfahrungen...heute bin ich froh, nicht gleich gewußt zu haben, dass mein Baby das Down syndrom hat...unvoreingenommen haben wir ihn angenommen...ohneschatten auf uns.Trotzdem war es unbeschreiblich, als die Diagnose kam...aber mit jedem Tag, an dem wir Informationen bekamen, wurde es besser. Am schlimmsten war,"Die sind ja sooo lieb!!"...Meine Kinder sind nicht "lieb"!!!...sie sind individuell und extra!!!...........bis Jonathan mir zeigte, dass er sooo lieb UND individuell ist!!Ich denke, durch ihn bin ich ein stück weit ein anderer mensch, eine andere Frau und eine andere Mutter geworden :-)Und...immer, immer wenn ich an ihn denke, muss ich lächeln...über das ganze Gesicht, bis zum himmel und wieder zurück ggg

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Uni Saarland: Ungleiche Zwillinge für weltweit einzigartige Studie gesucht

Montag, 8. März 2010

Irina Urig beim Informationsdienst Wissenschaft

Wissenschaftler der Saar-Uni untersuchen Familien mit Zwillingsgeschwistern, von denen eines mit Down-Syndrom zu Welt kam

Wie formt Behinderung das Umfeld? Wie reagiert die Gesellschaft auf Zwillinge, von denen ein Geschwisterteil das Down-Syndrom hat und das andere nicht? Wie beeinflussen sich die Zwillinge gegenseitig? Mit solchen Fragen beschäftigen sich zur Zeit der Leiter der genetischen Beratungsstelle am Uniklinikum in Homburg, Professor Wolfram Henn, und die Saarbrücker Professorin für Entwicklungspsychologie, Gisa Aschersleben. Für ihre Studie suchen sie betroffene Familien mit Zwillingen. Einzige Voraussetzung ist, dass ein Geschwisterteil Down-Syndrom hat und das andere nicht.

"Jede Familie ist wertvoll", betont der Humangenetiker Wolfram Henn. Zusammen mit Gisa Aschersleben hat er bereits 60 Familien in Deutschland und Österreich gefunden, die an der Studie teilnehmen. Die jüngsten Zwillinge sind im Säuglingsalter, die ältesten schon über 20 Jahre alt. Befragt werden sowohl die Zwillinge als auch die Eltern. Bereits jetzt untersuchen die Wissenschaftler die weltweit größte Gruppe solcher Zwillingspaare, trotzdem können noch weitere Familien an der Studie teilnehmen. Bis Ende März sollten sie sich bei den Wissenschaftlern melden.

Zunächst erhalten die Familien Fragebögen, in denen ihnen unter anderem Fragen zur Schwangerschaft und zur Erziehung ihrer Kinder gestellt werden. Dann folgt ein persönlicher Besuch der Wissenschaftler bei den Familien. Einen halben Tag lang werden die Familienmitglieder unabhängig voneinander befragt. Außerdem machen die Forscher Videoaufnahmen und Intelligenztests mit den Kindern. Dabei wollen sie vor allem sehen, wie die Zwillinge miteinander umgehen. "Es besteht die optimistische Annahme, dass bei solchen Zwillingen die Kinder voneinander profitieren: Das behinderte Kind zieht Gewinn aus den kognitiven Fähigkeiten des gesunden Bruders oder der Schwester. Das nicht-behinderte Kind lernt soziale und emotionale Kompetenz", sagt Entwicklungspsychologin Gisa Aschersleben. In der Studie wollen die Wissenschaftler herausfinden, ob das wirklich stimmt. Außerdem erhoffen sie sich Aufschlüsse darüber, wie sich die Kinder entwickeln, ob die Eltern genügend Zeit für beide Kinder haben und wie die Gesellschaft auf das ungleiche Zwillingspaar reagiert.

Mithilfe der Ergebnisse wollen die Wissenschaftler Hilfsangebote für betroffene Familien entwickeln und sie kompetent beraten. Sie planen außerdem ein großes Treffen aller Familien, die an der Studie teilnehmen. So können sich die Betroffenen untereinander austauschen.

Die Zwillingsstudie wird seit Oktober 2009 mit 160.000 Euro von der Volkswagen-Stiftung gefördert. Sie soll 2012 abgeschlossen sein.

Kontakt:
Prof. Dr. med. Wolfram Henn
Tel. 06841/16-26614
E-Mail: wolfram.henn@uks.eu

Prof. Dr. Gisa Aschersleben
Tel. 0681/302-3839
E-Mail: aschersleben@mx.uni-saarland.de

Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit den Wissenschaftlern führen, über Rundfunk-ISDN-Codec. Technische Angaben: MPEG Layer 2, 48 KHz, 64 KBit/s, mono (CDQ-1000-Modus). Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-4022) richten.

Weitere Informationen:
downsyndrom-zwillinge.de

Blog: Madeleine aus Lieboch

Montag, 1. März 2010

Wie Ihr sicher schon nachgerechnet habt, bin ich mittlerweile im fünften Lebensjahr. Derzeit besuche ich aufgrund der Unterstützung und des Engagements unserer Kindergartenleiterin Frau Waltraud Hösele und der Marktgemeinde Lieboch den örtlichen Kindergarten (Unterstützung deshalb, da es sich um keinen Integrations- oder Heilpädagogischen Kindergarten handelt). Dort werde ich vor Ort durch das IZB Team unter der Leitung von Frau Amtmann vom Verein Mosaik in Graz betreut.

Aber vielleicht sollte ich am Tag meiner Geburt beginnen.

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Am 25.2.2005 erblickte ich als Nachzügler einer Patchworkfamilie im LKH Deutschlandsberg das Licht der Welt. Meine Eltern haben über das Risiko das ich vielleicht mit einem Chromosomen mehr zur Welt kommen könnte ganz genau Bescheid gewusst und sich ganz klar dafür entschieden dieses “Risiko” einzugehen. Keine Untersuchungen machen zu lassen und das kleine Leben zu empfangen, dass sich für diese Familie entschieden hat. Dafür belohne ich sie täglich mit meinem Lächeln. Erfahren haben meine Eltern dies erst am 2.Tag nach meiner Geburt, da sich bei der Geburt nicht alles sicher waren ob ich denn jetzt dieses eine “mehr” habe oder nicht. Innerhalb einer Woche war klar; zum Glück hab ich Trisonomie 21 (schnell war klar es ist nicht Trisonomie 18).

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Ich habe zwar Trisonomie 21 wurde aber von allen schweren körperlichen Begleiterscheinungen die es da noch geben könnte verschont und bin Pumperlgsund. Langsamer in der Entwicklung aber trotzdem ganz schön clever. Einige meiner Alters G`spanderln, die kein “21est” haben, sind viel mehr krank als ich.

Das schöne als Nachzügler ist, das man Geschwister hat die einen schon tragen können und das nutze ich ordentlich aus, wie man hier am Tag meiner Taufe sehen kann. Meine Geschwister Andreas 25 J, Manuela 24 J und Christoph 25J.

Manuela hat David geheiratet am 30. Oktober 2009. Jetzt habe ich einen Schwager.

Meine Eltern hatten beschlossen mich nicht wie ein rohes Ei zu behandeln und so kam es das wir im Juli 2005 bereits unseren ersten gemeinsamen Urlaub in Kroatien verbrachten. Es folgten dann noch Reisen nach Mexiko (im 1.LJ.) Griechenland, Holland, Frankreich und Ägypten. Und ich hatte nie ein Problem damit. Auch sonst bin ich immer und überall mit dabei, denn sie sagen, nur so kann mein Umfeld lernen damit umzugehen.

Mittlerweile kann ich selbständig essen, mit dem selbständigen Trinken aus einem Glas haperts noch ein bisschen, aber das wird schon. Trinken aus dem Röhrl funktioniert seit Sommer 2009.

Ich habe meine eigene Sprache entwickelt (Laute und Gestik) und meinen Eltern diese beigebracht, daher kann ich mich ihnen schon klar verständlich machen und die anderen werden es auch noch lernen.

ACH Ja……………und Tante bin jetzt auch schon….mein Bruder Andreas ist Papa geworden, der junge Mann heißt NOAH Benjamin und wurde am 13. November 2008 geboren.

Bald ist das erste Kindergartenjahr vorbei. Ich finde es prima und meistere es immer besser. Conny ist auch sehr zufrieden mit meiner Entwicklung. Ganz laaaaaangsam finde ich auch gefallen an der Sprache.

Psychische und neurologische Erkrankungen, verhaltensgestörte Kinder: Therapeut Tier (Österreich)

Donnerstag, 11. Februar 2010

Tierische Helfer

Von Christina Mondolfo in der Wiener Zeitung


Oft stoßen Menschen bei der Betreuung von Kranken oder solchen mit Verhaltensauffälligkeiten an eine Grenze, die unüberwindbar scheint. Tiere kennen diese Grenze nicht.
Die verkrampfte Hand lockert sich, Augen leuchten plötzlich, ein Lächeln huscht über die Lippen, ein ganzer Satz wird formuliert: Die Erfolge tiergestützter Therapien sind heute längst bewiesen. Diese alternativmedizinischen Behandlungsverfahren werden hauptsächlich zur Linderung der Symptome bei psychischen und neurologischen Erkrankungen eingesetzt, denn Demenzkranke, Komapatienten, Autisten oder verhaltensgestörte Kinder reagieren auf Hunde, Katzen, Pferde oder Kaninchen ganz anders als auf Menschen. Die Anforderungen, die dabei sowohl an die Tiere als auch an deren Betreuer gestellt werden, verlangen allerdings aufwendiges Training und eine geduldige, liebevolle Heranführung an ihre Aufgaben.

Hauptgedanke Integration. Die Hippotherapie wird gerne als Form der Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis eingesetzt. Das Therapiepferd überträgt dabei Bewegungs-
impulse auf den Menschen, der sich dadurch neu einpendeln muss. Michaela Jeitler weiß genau um diese Wirkungsweise Bescheid, sie arbeitet seit mehr als 17 Jahren im Bereich tiergestützte Pädagogik. Der ausgebildeten Kindergartenpädagogin war es immer schon ein Anliegen, Tiere und Menschen mit besonderen Bedürfnissen zusammenzuführen, 1995 gründete sie aus dieser Berufung heraus das Zentrum für tiergestützte Pädagogik am Schottenhof in Wien. Die Liste ihrer Zusatzqualifikationen ist lang, lebenslanges Lernen kein leerer Begriff. Ihre Haupthelfer sind neben acht „Menschen-Mitarbeitern“ mittlerweile 15 Pferde, drei Esel, drei Ziegen, Hunde, Katzen, Kaninchen und Hühner. Die Pferde bildet sie selbst aus, Augenmerk legt sie dabei auf artgerechte Haltung: „Sie leben in der Herde, haben viel Auslauf und Beschäftigung und werden sowohl körperlich als auch geistig langsam und liebevoll an ihre neuen Aufgaben herangeführt.“ Die Rasse ist dabei unwichtig, ausschlaggebend sind der Charakter des Tieres und die Bedürfnisse der Klientel.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Kindern und Jugendlichen, der Hauptgedanke am Hof ist die Integration: „Da brauchen manche eben mehr Unterstützung als andere“, weiß Jeitler. Diese Einstellung wird geschätzt, Menschen mit Down-Syndrom, autistische Kinder oder solche mit schweren Verhaltensstörungen blühen hier oft schon nach kurzer Zeit regelrecht auf. Und wenn sich jemand so gar nicht mit einem Pferd anfreunden kann, dann beobachtet er eben die Hühner, streichelt die Kaninchen oder schließt Freundschaft mit einem Esel. Eingesetzt werden die Tiere ein- bis dreimal pro Tag, besondere Zuwendung erhalten speziell die Pferde durch eigene Bezugsbetreuer: „Aber natürlich bekommt jedes Tier die Erholung, die es braucht“, betont Jeitler, „denn wir gebrauchen die Tiere nicht, sie sind unsere Partner.“

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Foto: Therapiereiten Südlohn

„Tiere als Brücke zum Leben.“ Seit mehr als 22 Jahren arbeiten der Verein „Tiere als Therapie“ (TAT) und Gründungsmitglied Helga Widder daran, mit Hilfe von Tieren Menschen seelisches und körperliches Wohlbefinden zu vermitteln. Dazu werden laufend Therapieteams ausgebildet, die dann in Altersheimen, Kindergärten, Schulen oder sozialen Einrichtungen eingesetzt werden können. Die Ausbildung ist aufwendig und schließt mit einer praktischen und theoretischen Prüfung ab; bevor das neue Team dann alleine arbeiten darf, muss es erst noch mit einem Profi-Team mitgehen und üben. „90 Prozent unserer Therapietiere sind Hunde, aber wir haben natürlich auch Katzen. Und sogar die müssen einen Eignungstest machen“, legt Widder Wert auf Seriosität. Und weil die Menschen schließlich auch lernen müssen, lag ihr neben der vom Verein angebotenen Ausbildung auch die Einführung des zweijährigen Universitätslehrganges „Tiergestützte Therapie & tiergestützte Fördermaßnahmen“ sehr am Herzen: „Den haben wir gemeinsam mit der Veterinärmedizinischen Uni Wien initiiert und sind damit international die Ersten, die so etwas anbieten.“ Mit dem Abschluss als „Akademisch geprüfte Fachkraft für tiergestützte Therapie und tiergestützte Fördermaßnahmen“ soll das Berufsbild des Tiertherapeuten nun endgültig etabliert werden.
Selbstverständlich wird bei „TAT“ von vornherein darauf geachtet, ob sich Hund, Katze und Co überhaupt vom Wesen her zum Therapietier eignen. Doch egal wie gut oder arbeitswillig sie später im Einsatz sind, Rücksichtnahme ist unabdingbar: „Eine Therapieeinheit dauert rund 50 Minuten, sollte das Tier oder der Klient aber schon früher müde werden, brechen wir selbstverständlich ab. Mehr als drei Einsätze pro Woche gibt es grundsätzlich nicht, danach ist immer Erholung angesagt – und die besteht meist aus ausgiebig schlafen.“ Ein besonderes Projekt sind die Achatschnecken, bei denen das mit der Erholung so eine Sache ist: Sie werden gerne bei hyperaktiven Kindern eingesetzt, um ihnen Geduld, Ruhe und ein anderes Körpergefühl zu vermitteln: „Wenn es denen zu viel wird, ziehen sie sich einfach in ihr Schneckenhaus zurück.“
Wenn Helga Widder mit privaten Klienten arbeitet, sind selbstverständlich ihre drei ungarischen Hirtenhunde sowie ihre Katze dabei. Die haben ihr auch bei einem autistischen Mädchen sehr geholfen: „Sie hat nicht nur plötzlich gesprochen, sondern auch mehr gegessen und gelernt, ihr Temperament zu zügeln. Das war eine besondere Begegnung und es hat mir wieder gezeigt, dass Tiere tatsächlich eine Brücke zum Leben sind.“ Stolz ist sie darauf, dass sie es geschafft hat, dass Tiere in Bettenstationen gebracht werden dürfen: „Diese Menschen sind nicht mobil und brauchen besondere Zuwendung. Da legen wir ihnen die Tiere auch ins Bett, damit sie sie berühren können.“

3-Stufen-Ausbildung. Beim Team von „Special Animals“ kann man seinen Hund in drei Stufen ausbilden lassen: als Berufsbegleithund, als Besuchshund und als Therapiehund. „Für uns ist diese Abstufung wichtig, denn manche Hunde eignen sich zwar für das eine, nicht aber für das andere“, erklärt Gabriele Horvath, Gründungsmitglied des Vereins, Hundetrainerin, Kriseninterventionsspezialistin und Suchhundeführerin beim Roten Kreuz und selbstständig im Bereich Hundeausbildung und Therapie tätig. Nach einer entsprechenden Ausbildung und einer umfangreichen Prüfung dürfen die tierischen Helfer mit ihren Menschen starten, eine jährliche Nachprüfung inklusive Gesundheitsattest soll garantieren, dass die Qualität gleich bleibt bzw. dass die Tiere weiterhin auch körperlich in der Lage sind, diese anstrengende Tätigkeit auszuführen. Motivierbar sowohl beim Lernen als auch beim Ausführen des Gelernten sind die meisten Hunde am besten über Futter-Belohnungen: „Wenn sich ein Hund nicht für Leckerlis interessiert, dann ist er kaum für die Therapiearbeit geeignet, weil ja hier fast alles über das Füttern geht.“
Studien haben bewiesen, dass Hunde im Büro zur Entspannung und Motivation der Mitarbeiter beitragen, vorausgesetzt natürlich, sie benehmen sich entsprechend und haben kein Problem damit, länger ruhig zu liegen. „Bei der Ausbildung lernt aber nicht nur der Hund, sondern vor allem der Mensch. Er muss die Körpersprache seines Hundes rasch und richtig deuten können, um entsprechend reagieren zu können. Zeigt der Vierbeiner also Stresssignale wie ständiges Gähnen oder Lefzenlecken, dann muss der Zweibeiner die Situation sofort entspannen können“, weist Horvath auf das wichtige Zusammenspiel zwischen Hund und Halter hin. Beim Besuchshund geht es stark um emotionale Erlebnisse, die auch ohne genau geplanten Ablauf einfach motivierend oder entspannend wirken sollen. Der Therapiehund, dessen Ausbildung bis zu zwei Jahre dauern kann, wird gezielt für bestimmte Spiele oder Übungen eingesetzt, um etwa Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder Kinder bei der Entwicklung sozialer Kontakte zu fördern. „Dazu müssen die Hunde auch Tricks können oder von sich aus Kontakt aufnehmen und sie müssen auch einen festeren Griff ins Fell aushalten. Dabei muss der Hundeführer trotzdem der Bodyguard seines Hundes sein und eingreifen, falls der Klient zu grob wird“, betont sie die Wichtigkeit des Teamgedankens.
Ihre Therapiehunde sind Australian Shepherds, die besonders arbeitswillig und menschenfreundlich sind: „Mein fünfjähriger Rüde Indie ist ein äußerst stressresistenter Worcoholic und ein großer Schmuser, meine dreijährige Hündin Pebbles eine sehr intelligente, aber sensible kleine Wichtige. Und Trinity ist erst ein Jahr alt, sie schaut sich von den beiden Großen alles ab.“ Gabriele Horvath arbeitet hauptsächlich in geriatrischen Institutionen, mehr als zwei bis drei Einheiten pro Woche mutet sie ihren vierbeinigen Helfern nicht zu. Austoben, schnüffeln, Suchspiele und natürlich schlafen sind der notwendige Ausgleich.
Gesetzliche Richtlinien für die Ausbildung gibt es in Österreich übrigens nicht, jeder Verein setzt seine eigenen Standards, die in den Statuten nachzu-
lesen sind: „Die Qualität der Ausbildung und der Therapieteams ist deshalb auch sehr unterschiedlich, da muss man schon aufpassen“, ist sich Horvath der Gefahr der Unprofessionalität bewusst.

Unvorhergesehene Karriere.
Für Andras wurden unbewusst die Weichen als Therapiehund schon relativ früh gestellt – Besitzerin Dagmar Losschmidt hatte den kleinen braunen Rüden in Griechenland aufgesammelt, wo er durch die Gegend streunte. „Zurück in Österreich habe ich ihn in die Musikschule, wo ich Gesang und Blockflöte unterrichte, mitgenommen und er hat sich vorbildlich verhalten“, erzählt sie von ihrem zum damaligen Zeitpunkt noch ganz und gar unbedarften, ungeprüften Berufsbegleithund. Dass aus ihm einmal ein Therapiehund werden würde, konnte sie sich aber nicht vorstellen, weil Andras sich nicht von jedem angreifen lassen wollte und ein eher schüchterner Hund war. Heute ist er allerdings ein geprüfter Therapiehund und arbeitet mit Dagmar Losschmidt im pädagogischen Bereich mit Kindern – und mit ihrer an Alzheimer erkrankten Freundin. Im Heim, in dem diese lebt, geht er aber auch zu anderen Patienten: „Er spürt genau, wer gerade Hilfe oder Trost braucht, und dem will er dann durch seine Anschmiegsamkeit helfen.“ Und wenn die Arbeit getan ist, gönnt sich Andras, der von allen „der kleine Prinz“ genannt wird, gerne ein ausgiebiges Schläfchen . . . Hündin Hermione ist noch nicht so weit, sie lernt gerade die Regeln des Berufsbegleithundes: „Sie liebt Kinder und kann wunderbar mit ihnen umgehen – vielleicht wird sie nach Andras der zweite Hund aus einem Tierschutzhaus, der ein geprüfter Therapiehund ist“, ist Dagmar Losschmidt voller Hoffnung.

Zentrum für tiergestützte Pädagogik –
Integratives Voltigieren und
Reiten Schottenhof
Amundsenstraße 5, 1140 Wien
T: 01/4896672, http://www.schottenhof.at

Verein „Tiere als Therapie“
Veterinärplatz 1, 1210 Wien
T: 01/25077-3340
http://www.tierealstherapie.org

„Special Animals – Tiere für
besondere Einsätze“
Hausfeldstraße 22/R8/H9, 1220 Wien
T: 0699/102 97 799
http://www.special-animals.at

Gabriele Horvath
Kellergasse 39, 2122 Pfösing,
T: 0699/108 71 963, http://www.dog-team.at
Dagmar Losschmidt
T: 0664/162 49 44

STÖCKL AM SAMSTAG - MEIN KIND IST ANDERS – MÜTTER VON BEHINDERTEN KINDERN (Video ORF)

Sonntag, 24. Januar 2010

Bettina Hering

Tochter Lotta hat das Down-Syndrom

"Wir haben gesagt, wir nehmen was kommt", so die ursprüngliche Aussage von Bettina Hering und ihrem Mann über den Nachwuchs. Acht Wochen vor der Geburt zeigten sich tatsächlich Auffälligkeiten und Ärzte diagnostizierten, dass das Kind schwerstbehindert oder schlimmsten-falls nicht überlebensfähig sein würde. Zum Glück eine Fehldiagnose. Lotta ist heute 13 Jahre alt und hat das Down-Syndrom: "Wir wollten nur dass sie lebt, wie war sekundär", so die dreifache Mutter. Trotz der Freude über das Überleben der Tochter, brauchte die Familie ein Jahr, bis sie sich an die neuen Lebensumstände gewöhnt hatte. Ein Leben ohne Lotta - dem aufgeweckten Sonnenschein, der das Tanzen über alles liebt - wäre heute für niemanden mehr denkbar. Warum Lottas Handicap die Partnerschaft von Bettina Hering und ihrem Ehemann gestärkt hat, wie sie mit starrenden Leuten in der Straßenbahn umgeht und was das Handicap für Lottas Geschwister heißt, wird sie Barbara Stöckl erzählen.


>>> Zum Video: Stöckl am Samstag - 23.01.2010 16:00 Uhr

Frühförderung, Leistungsdenken, Dankeschön, Kinderbuch & Scheuklappen

Dienstag, 15. Dezember 2009


Frühförderung hilft Kindern wie Seraphina beim Spielen und Spüren
Copyright © OÖNachrichten

Seraphina sitzt auf einer großen Schlitztrommel, die bei jedem Schlag vibriert. Das fördert ihre Wahrnehmung. Seraphina leidet am Down-Syndrom und lebt in einer jener 1000 Familien, die von der mobilen Frühförderung der Spattstraße seit 20 Jahren betreut werden.
Die Schlitztrommel, oder auch „Big Bum“ genannt, ist ein Leihstück des Zentrums Spattstraße und steht derzeit mitten im Wohnzimmer der Familie Erenyi in Baumgarten im Mühlviertel. Einmal pro Woche kommt Elisabeth Trybek vorbei und trainiert mit der kleinen Seraphina. „Bei Kindern mit Beeinträchtigung ist es wichtig, dass sie spüren, was alles zu ihrem Körper gehört“, sagt die Frühförderin. Deshalb die große vibrierende Trommel, auf der Seraphina trommeln, aber auch sitzen oder liegen kann. Und sie genießt es sichtlich.

Zwölf Stunden nach der Geburt habe man Seraphina auf die Kinderstation gebracht, erzählt Kathrin Erenyi, die Mutter des 16 Monate alten Mädchens. Seraphina hatte einen Herzfehler, der mittlerweile operiert ist, und es bestand der Verdacht auf Trisomie 21. „Die folgende Woche war eine der schlimmsten meines Lebens“, sagt Erenyi. Dann bekamen sie und ihr Mann Oliver die Diagnose serviert: Down-Syndrom.....
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Wenn's Baby nicht brabbelt
Copyright © RP Online

Bei Auffälligkeiten in der frühkindlichen Entwicklung sind Familie, Freunde und der Kinderarzt in der Regel die ersten Ansprechpartner. Spezifischen Rat bietet die Frühförderung der Lebenshilfe Kreis Mettmann.

Frühförderung der Lebenshilfe, Bregenzer Straße 12, Monheim, Tel. 64778.
Frühförderung bei Kleinkindern heißt, Auffälligkeiten oder Beeinträchtigungen rechtzeitig zu erkennen. RP-Redakteurin Petra Czyperek sprach mit Birgit Cordes-Lacerenza (41), Leiterin der pädagogischen Frühförderung der Lebenshilfe im Kreis Mettmann, über individuelle Ansätze.

Leistungsdenken beginnt oft schon in der Krabbelgruppe: Eltern vergleichen dort bereits die Entwicklung ihres Kindes mit den Kenntnissen und Fähigkeiten der Spielgefährten. Dennoch sind viele Eltern unsicher wie sie ihre Kinder fördern können.

Cordes-Lacerenza Wir betreuen die ganz kleinen Kinder bis drei Jahren. Da spielt das Konkurrenzdenken noch nicht so eine große Rolle. In den Krabbelgruppen fangen die Vergleiche natürlich an. Eltern sehen vielleicht, dass ihr Kind noch nicht so fit ist wie andere. Viele Eltern wissen in dieser Situation aber nicht genau, was sie tun müssen. Weil es die typische Großfamilie in der Regel nicht mehr gibt, sind sie unsicher, an wen sie sich wenden können. Es fehlen Vorbilder und Ansprechpartner....
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Dankeschön für die Diakonie
Copyright © Thüringische Landeszeitung / Katja Schmidtke

Franziska kann sich ein Leben ohne die Diakonie nicht vorstellen. "Es macht einfach Spaß", sagt die 22-Jährige ganz selbstverständlich. Franziska hat das Down-Syndrom und jeden Dienstag und Mittwoch besucht sie die Betreuungsangebote der Diakonie Ostthüringen. Kochen, Backen, Hauswirtschaft gefallen Franziska ganz besonders. Doch sie hat noch viel mehr Talente, etwa sich in einem Saal mit 200 Besuchern auf eine Bühne zu stellen.
Zur Weihnachtsfeier der Diakonie spielte Franziska mit anderen aus ihrer Betreuungsgruppe Märchen. Franziska mimte das Dornröschen, ihr Kumpel Ronny den Froschkönig. Den Applaus haben sie alle genossen. "Es ist das erste Mal, das wir so eine große Weihnachtsfeier auf die Beine stellen", erzählt Doris Staps, Fachbereichsleiterin für ambulante Behindertenarbeit der Diakonie Ostthüringen. Alle waren sie dabei: die Wohngruppe wie diejenigen, die die Betreuungsangebote nutzen, Angehörige der behinderten Menschen ebenso wie alleinlebende Behinderte. Die Feier sei auch eine gute Gelegenheit, um zu sehen, was nach der Wende in der Ostthüringer Diakonie gewachsen sei, erinnerte Frau Staps. Begonnen habe man mit acht Behinderten in der Betreuung. "Heute kümmern wir uns um etwa 150 Familien in Gera und Weida", sagte sie....
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Langweiliges Lappland - oder etwa nicht?
Copyright © 2009 Frankfurter Rundschau

Wer will denn schon im Winter nach Lappland reisen, Schwedens hohem Norden? Dort ist es um diese Jahreszeit knackig kalt, und die Sonne geht schon gleich nach Mittag wieder unter. Robin und Mike, Zwillingsbrüder aus Berlin, fahren ziemlich lustlos dorthin, zusammen mit ihrem kleinen Bruder Luke und der Mutter, die in Schweden einen Liebsten hat....
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Ohne Scheuklappen
© SÜDKURIER GmbH 2009 / Cornelia Giebler

Heute öffnet Thomas Klötzer die Türe im SUEDKURIER – Adventskalender. Er wohnt mit seiner Familie im Seebacherweg 15. Das gemütliche Esszimmer ist adventlich geschmückt. Eine ganze Reihe von Porträts und Gruppenbildern hängt an der Wand – man spürt den Familiensinn der Bewohner und spürt familiäre Wärme.

Thomas Klötzer hat vor zwei Jahren mit anderen und mit Unterstützung der Seelsorgeeinheit Stockach die Gruppe „Unbehindert miteinander leben“ gegründet. „Dies ist geschehen aus eigener Betroffenheit, unser Benjamin hat das Down-Syndrom“, gibt er zu verstehen. Der Ansatz für die Initiative, die auch in Pfarrer Lienhard einen großen Unterstützer fand, lautete: miteinander Freizeit gestalten. Und so fand im September 2007 der erste Begegnungsnachmittag im Pallottiheim statt – zum Kennenlernen und mit kleinem Rahmenprogramm....
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Buchtipp: "Einleben" von Ludwig Laher

Samstag, 12. Dezember 2009

Buchtipp: Einleben von Ludwig Laher, Behinderung Handicap, Buch Literatur, deutsch, Deutschland, Down Syndrom, Down-Syndrome, Extrachromosom, Kind, Trisomie 21, Österreich

Credit: Das Wortreich

Ginge es nach der Statistik, dann dürfte die kleine Steffi eigentlich gar nicht existieren: Dann hätte ein Arzt im Rahmen des Schwangerenuntersuchungsprogramms die Diagnose Down-Syndrom gestellt und ihrer Mutter Johanna eine Abtreibung nahegelegt. Doch Steffi, so scheint es, hat diese Logik erfolgreich hintertrieben und ist da, samt ihrem atypischen Chromosom. Das Einleben beider, des etwas anderen Kindes in diese Welt und seiner Mutter in den Alltag mit Steffi samt allen Konsequenzen, die sich daran knüpfen, formt Ludwig Laher zu einem vielschichtigen Roman, einem Geflecht aus eindringlichen Momentaufnahmen, tastenden Reflexionen, unerwarteten Bezügen und überraschenden Wendungen. Ohne moralische Besserwisserei und sentimentale Ungenauigkeiten lädt Laher die Leserschaft ein, ihn auf seiner abenteuerlichen Gratwanderung zu allerlei Wägbarkeiten zu begleiten. Mit der ihm eigenen mitreißenden Diskretion – so ein Kritiker über Ludwig Lahers letzten Roman Und nehmen was kommt – nähert sich der Autor so einer der großen Herausforderungen, mit denen uns die modernen Wissenschaften konfrontieren.

Autor/in/Hrsg: Ludwig Laher
Titel: Einleben
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Preis: 17,90 Euro
Erschienen: 09.2009
Erstausgabe: 09.2009
Ausgabe: Gebunden
Seitenanzahl: 168
Verlag: Haymon
Land: Österreich
Kategorie: Belletristik
ISBN 10: 385218603X
ISBN 13: 9783852186030
Versanddauer: 2 bis 4 Tage
Im Shop seit: 12.10.2009

AT&S, Elise, IQUA-Net, Ohrenkuss, Tannöd, Wonderland und eine Erklärung zum Welttag der Menschen mit Behinderungen

Freitag, 4. Dezember 2009

AT&S unterstützt Down-Syndrom Kompetenzzentrum in Leoben-Hinterberg

Für AT&S, einem der leistungsstärksten Leiterplattenhersteller weltweit, ist es von wesentlicher Bedeutung, als Corporate Citizen einen Beitrag zu leisten und im Umfeld der Standorte engagierte Projekte zu fördern. Mit der Finanzierung eines Multimedia-Raumes unterstützte AT&S zuletzt das in Europa einzigartige Down-Syndrom Kompetenzzentrum in Leoben-Hinterberg.

Nach dem Motto „Leben, Lachen und Lernen“ betreibt der Verein „Hand in Hand“ in Leoben-Hinterberg, Österreich, ein europaweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Menschen mit Down-Syndrom. Das Institut hat sich insbesondere auf die individuelle Diagnose und Förderung von Menschen mit dieser Chromosomenbesonderheit spezialisiert. Um die Fördermöglichkeiten und Erkenntnisse der modernen Hirnforschung den Eltern der betroffenen Kinder und Jugendlichen als deren primäre Bezugspersonen bestmöglich weitergeben zu können, entstand die Notwendigkeit eines Multimedia-Raumes, den AT&S mit ihrer Spende ermöglichte.....
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Elise will arbeiten
Elise Groß feiert einen ganz besonderen Tag - ihr letzter Schultag ist für sie der Aufbruch ins Berufsleben. Und dafür hat sich die 18-Jährige mit Down Syndrom eine Menge vorgenommen. Nach einem Praktikum im Euvea Hotel in Neuerburg will sie dort eine Ausbildung in Angriff nehmen. Nicht alle Schüler der Förderschule haben die Voraussetzungen dafür. Ein Ausbildungsplatz in der freien Marktwirtschaft ist trotz Behindertenquote nicht leicht zu finden. Das Freizeit- und Tagungshotel in Neuerburg funktioniert wie ein normaler Hotelbetrieb - nur das eben 20 Mitarbeiter geistig oder psychisch behindert sind. Gesellschafter sind zehn Behindertenorganisationen aus der Eifel. Belgien, Frankreich und Luxemburg....
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IQUA-Net: Die nächste Stufe wird gezündet
Inklusion heißt das Zauberwort, das dafür sorgen soll, dass künftig in allen Kindertageseinrichtungen alle Kinder willkommen sind. An zwei ausgewählten Standorten wird das Projekt vorangetrieben.

Heiner Kondschak singt ein Lied. "Es fängt gleich an", sagt er, kurz darauf singt er und spielt dazu Gitarre. Die Kinder wippen vergnügt mit den kleinen Beinchen, mit lachenden Gesichtern schauen sie auf den großen Schlacks mit den langen Haaren und dem Schnauzer vor dem Mund, aus dem so komische Sachen heraus kommen. Doch dann wirds ernst: Viele Erwachsene wollen nun was sagen und damit verkünden, dass auch sie sogleich was anfangen lassen wollen....
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Paradiesische Lesung der "Ohrenkuss"-Redaktion
Am Dienstag lesen Autorinnen und Autoren der Redaktion Ohrenkuss in der Lobby des Neubaus im Arp Museum aus eigenen Texten zu paradiesischen Themen. "Ohrenkuss ... da rein, da raus" ist ein vielfach prämiertes Lifestyle-Magazin mit Sitz in Bonn, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom....
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Volles Haus für "Tannöd" bei der Eifel-Premiere



Können wir heiraten?
Wie viele andere Paare mit Ende 20, denken auch Emma Bishop und Ben Marshall nach sechsjähriger Beziehung über eine Heirat nach. Allerdings ist das für die beiden nicht ganz einfach. Emma und Ben haben beide Trisomie 21. (auch Down Syndrom genannt) .....
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Erklärung zum Welttag der Menschen mit Behinderungen
Es ist schade, dass wir nur an einem Tag des Jahres innehalten und über die Menschen mit Behinderung und ihre Situation in Österreich nachdenken! Als Bischof, der sich den Lebensschutz auf die Fahne geschrieben hat, ist mir der 3. Dezember ein willkommener Anlass, um über verschiedene Entwicklungen nachzudenken, die in den letzten 30 bis 40 Jahren rund um behinderte Menschen in ganz Österreich geschehen sind.

In allen Bundesländern ist eine Vielfalt von beachtlichen Einrichtungen und Initiativen entstanden: Ausbildungsstätten, Wohngemeinschaften, Geschützte Werkstätten wurden in großer Zahl und Qualität errichtet. Vereinigungen wuchsen aus dem Boden, welche sich um Integration von Menschen mit Behinderungen bemühen - in der Schule, in den Arbeitsstätten, im gesamten öffentlichen Leben; die auch für die angemessene finanzielle Absicherung behinderter Menschen eintreten und wertvolle Möglichkeiten zur Erholung und Sport entfalten....
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TV-Tipps, Elterngruppe, Helden des Alltags, Best Buddies, Literaturpreis und noch einmal Seelenvögel

Mittwoch, 2. Dezember 2009

NDR 3. Dezember 18:15 Uhr

Reportage: Hamburger mit Down-Syndrom

Nicki Gerlach ist 22 Jahre alt und spielt Theater, Hockey, Klavier. Doch er ist anders als andere Erwachsene: Er hat das Down-Syndrom. Für den jungen Mann ist das kein Grund, auf etwas zu verzichten. In der Nordreportage „Nicki erobert das Leben“ gibt Gesa Berg einen Einblick in seinen Alltag in Hamburg: Wie lebt er? Wo arbeitet er? Was denkt er und wie fühlt es sich an, anders zu sein? .....



SWR 4. Dezember 18:15 Uhr

Ein behindertes Mädchen sucht seinen Weg




Vöcklabruck: Mütter gründen Down-Syndrom-Eltern-Gruppe

„46+1" nennt sich die Eltern-Kind Gruppe, die von den Müttern Ursula Fehringer aus Attnang-Puchheim und Birgit Brunsteiner aus Vöcklabruck ins Leben gerufen wurde. „46+1" ist eine Anspielung auf die 47 Chromosomen, die Menschen mit Down-Snydrom in ihren Körperzellen tragen - im Vergleich zu den 46 der anderen. Bei den gemeinsamen Treffen geht es in erster Linie um einen Austausch zwischen den Eltern und das gemeinsame Spiel der Kinder in angenehmer Atmosphäre.......




Preis für "Helden des Alltags"

... Eine von ihnen ist Angelika Schloeßer. Die 55-Jährige unterrichtet an der Georgschule, einer Hauptschule im nordrheinwestfälischen Euskirchen Deutsch, Erdkunde und katholische Religion. In der Abschlussklasse, von der sie via Online-Netzwerk vorgeschlagen wurde, gab es zwei an Trisomie 21 (Down-Syndrom) erkrankte Schüler. "Sie haben uns mit Geduld und Ausdauer klargemacht, dass so etwas jedem und jederzeit passieren kann, und wir ganz normal mit ihnen umzugehen haben", schreibt die Klasse in einem Dankesbrief an die Lehrerin. Die gelungene Integration der behinderten Mitschüler sieht auch Schloeßer als Hauptgrund für die Nominierung ...




„Best Buddies“ - Freundschaft als Lebenshilfe

Der Verein „Best Buddies“ vermittelt Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne geistige Behinderung. Zum heutigen internationalen Tag der Behinderten hat die PNP ein Treffen unter Buddies (Freunden) in Passau begleitet....




Literaturpreis: Schreiben mit Downsyndrom

Das Vorurteil, dass Menschen mit Downsyndrom nicht lesen und schreiben können, ist weit verbreitet. Der Literaturpreis Ohrenschmaus beweist das Gegenteil: Seit drei Jahren reichen stets über hundert lernbehinderte Menschen ihre selbst geschriebenen Geschichten, Gedichte oder Lebensberichte ein. „Nicht Mitleidsbonus. Einfach Literatur“, sagte Felix Mitterer, der den Ehrenschutz über hat....



Ein kluger Film über das Leben

Es ist die schlimmste Angst aller Eltern: Was wird, wenn das eigene Kind krank wird und früh stirbt ? Da wird am Wesentlichen gerührt und all jene, die heil davongekommen sind, wollen es vielleicht gar nicht so genau wissen. Thomas Riedelsheimer muss gewusst haben, dass er keinen Publikumsrenner dreht, als er fast drei Jahre lang mit der Kamera drei Familien begleitete, in denen ein Kind an Leukämie erkrankt war....

Vienna Capitals erzielen 10.250 Euro für den guten Zweck

Sonntag, 29. November 2009

Copyright © Martin Ucik / SPORTREPORT

Die Vienna Capitals haben sich am Samstag im Rahmen des Tages der offenen Tür in der Albert- Schultz- Halle in den Dienst der guten Sache gestellt. Die Charity- Veranstaltung zu Gunsten von “Menschen mit Down Syndrom” erbrachte 10.250 Euro.

In einem Prominenten- Spiel hatten sich vor 1.500 Zuschauern in der Albert- Schultz- Halle unter anderem Peter Stöger als Coach, die Beach- Volleyballer Alexander Horst und Clemens Doppler, Eiskunstlauf- Olympiasiegerin Trixi Schuba oder auch Rallye- Ass Beppo Harrach auf dem Eis duelliert. Ö3- Callboy Gernot Kulis begeisterte mit Sololäufen. U21- Teamtrainer Andreas Herzog überzeugte mit Standfestigkeit und die beiden ehemaligen Eishockeygrößen Günther Stockhammer und Peter Znenahlik sorgten für den Spielfluss. Das Match endete schließlich im Penaltyschießen. In der Pause heizte die Band Alkbottle die Stimmung an.

Der Tag der offenen Tür in der Kagraner Albert- Schultz- Eishalle zog zahlreiche Fans an, ein Publikumsmagnet war die Führung durch die Kabinen der Eishockeyspieler. Die Spieler nahmen sich nach einem Showtraining am Nachmittag noch Zeit für die lange Schlange an Autogrammjägern.

Kooperationspartner Vienna Online war unterdessen mit Caps- Flügelflitzer und Publikumsliebling Rafael Rotter unterwegs, der uns mit der Kamera “seine” Halle vorstellte.

Vienna Capitals: ALLES für MENSCHEN mit DOWN-SYNDROM (Benefizveranstaltung)

Freitag, 20. November 2009

Donnerstag, 19.November 2009
© hockeyfans.at

Nach den großen Erfolgen der Benefizveranstaltung der vergangenen beiden Jahre durch Sponsoren und Publikumsspenden, gibt es am 28. November 2009 in der Albert Schultz Eishalle eine Neuauflage des erfolgreichen Events der Vienna Capitals zu Gunsten von Menschen mit Down Syndrom.

Die Hauptstädter veranstalten zum dritten Mal „Eishockey zum Guten Zweck“ und hoffen auf eine weitere Steigerung der Vorjahresergebnisse zur Unterstützung des Hilfsprojektes „Menschen mit Down-Syndrom“. Zwei Teams aus Prominenten treten in einem Eishockey Benefizspiel gegeneinander an und kämpfen für die gute Sache.


Starke Besetzung
Auch in diesem Jahr wagen sich wieder zahlreiche VIPs für Menschen mit Down- Syndrom aufs Eis. Mit dabei sind U21-Teamchef Andreas Herzog, Vienna Trainer Peter Stöger, Austria Ikone Andreas Ogris, Rapid Ikone Michael Konsel, Österreichs Nummer 1 Beachvolleyballer Florian Gosch und Alexander Horst, Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Trixi Schuba, Rallye-Ass Beppo Harrach, Comedy Hirte Christian Schwab, Starmanic Gernot Pachernigg, Tennis-Experte Alexander Antonitsch, die TV-Moderatoren Reinhard Jesionek, Michael Berger, Boris Jirka, Volker Piesczek und viele weitere Kollegen von Printmedien und aus dem Rundfunk.


Tag der offenen Tür

Gleichzeitig mit dem Benefizspiel findet auch heuer wieder der traditionelle „Tag der offenen Tür“ bei den Vienna Capitals statt, an dem im Bereich Entertainment zahlreiche Highlights geplant sind. Nach dem großen Andrang im Vorjahr wird es auch heuer wieder Führungen durch die Kabinen der Vienna Capitals geben sowie eine große Autogrammstunde mit der gesamten Mannschaft. In der Pause gibt es einen Auftritt der Wiener Band Alkbottle.

Für die Benefizveranstaltung werden eigens Charity Dressen in den Capitals-Farben Gelb und Schwarz mit den Namen der jeweiligen Prominenten auf der Rückseite angefertigt und zur Versteigerung gebracht. Am Ende der Veranstaltung gibt es eine große Tombola mit tollen Preisen.

ALLES für MENSCHEN mit DOWN-SYNDROM

15.00 Einlass
15.00-16.00 Training der Vienna Capitals
16.00-16.45 Präsentation Junior Capitals
16.45-19.00 Autogrammstunde der Vienna Capitals
17.30-18.00 Promi-Eishockey-Spiel (1. Hälfte)
18.00-18.30 Show Act
18.30-19.00 Promi-Eishockey-Spiel (2. Hälfte)
19.00-19.30 Scheckübergabe, Schlussverlosungen - große Tombola

Arbeitskreis Down-Syndrom zeigt Ausstellung in der Stadtbücherei Bad Oeynhausen

Mittwoch, 4. November 2009

Glückliche Väter sollen helfen

Lachend werden sie in die Luft geworfen. Glücklich kuscheln sie sich in die Arme ihrer Papas und strahlen. Die Ausstellung "Außergewöhnlich: Väterglück" zeigt Kinder mit Down-Syndrom gemeinsam mit ihren Vätern.
(Siehe auch: Der Auftrag)

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Vom 9. November bis 4. Dezember hängen die großformatigen Fotografien in der Stadtbücherei im Lenné-Karree. Eröffnet wird die Ausstellung am 9. November um 17 Uhr.

"Wir wollen damit Berührungsängste nehmen und vor allem anderen betroffenen Eltern helfen und Fragen beantworten", erklären Elisabeth Van der Velde und Anja Döhr, die gemeinsam den Elternstammtisch "Down-Syndrom" ins Leben gerufen haben.

Die Fotos stammen von Cornelia Wenk, die ebenfalls Mutter einer Tochter mit dem Down-Syndrom ist. Im vergangenen Jahr hatte sie die Bilder bereits als Buch veröffentlicht. Van der Velde und Döhr hatten ihre Ausstellung in Bielefeld gesehen und dazu angeregt, die Fotos auch in Bad Oeynhausen auszustellen.

"Als ich damals mit meiner Tochter schwanger war, fehlte mir der Ansprechpartner", erzählt Van der Velde, so sei der Elternstammtisch entstanden. Heute will sie selbst anderen Eltern helfen.

"Für die Dauer der Ausstellung wird jeden Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr einer von uns in der Bücherei sitzen und Fragen beantworten", so Van der Velde.

Auch die Leiterin der Stadtbücherei, Cornelia Lindhorst-Braun, ist begeistert von dem Projekt. In einer Broschüre hat sie eine Auswahl von Literatur zum Thema Down-Syndrom zusammengestellt. "So kann man den Leuten die Scheu nehmen, sich mit Behinderten zu beschäftigen", hofft sie.

Copyright © Vlothoer Anzeiger 2009
Dokument erstellt am 03.11.2009 um 22:25:03 Uhr

Down-Syndrom Blogs - in eigener Sache: Änderung des Konzepts

Freitag, 30. Oktober 2009

Liebe Leser!

Nach langem Hin-und Her in meinem aufgrund Krankheit meines kleinen Maximilians (siehe Foto unten) ein wenig unkonzentrierten Hirn habe ich mich entschlossen, die "Strategie" dieser Seiten ab sofort zu ändern.
Erlauben Sie mir zu erklären, was mich dazu bewog.

Die Anzahl deutschsprachiger Blogs, die sich mit dem Extrachromosom befassen und die man als aktiv und persönlich bezeichnen kann, ist wesentlich geringer als erhofft. Aber ich habe jetzt endgültig den geistigen "Nein"-Knopf gedrückt, was die Versuchung anbelangt, Blogs in anderen Sprachen en gros hier aufzunehmen.

Ein Postfriedhof sollen die "Down-Syndrom Blogs" aber auch nicht werden, wenn Sie mir diesen Ausdruck verzeihen, denn eigentlich sollte hier mindestens einmal pro Tag etwas veröffentlicht werden. Da dies mit der Vorstellung von Blogs nach meinen 3 Kriterien (deutschsprachig, persönlich & aktiv) nicht zu realisieren ist, werden ab sofort:

Medienberichte, Fotos, Videos etc. hier erwähnt werden, die mit dem Extrachromosom zu tun haben. Deutschsprachig oder auch nicht.

Alle deutschsprachigen, aktiven und persönlichen Down-Syndrom Blogs in meinen Listen (siehe rechte Navigationsleiste) zu führen, bleibt natürlich weiterhin nicht nur mein Bestreben, sondern hat Vorrang vor allem anderen.

Für jegliche Unterstützung in Form von Hinweisen auf Blogs, Berichte, Events, Bücher, Kalender oder Sonstiges; in Form von Weitersagen, Verlinkung etc. bin ich ohne Frage sehr dankbar.

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Down-Syndrom

Freitag, 23. Oktober 2009

Liebe Freunde!

Diese Linkliste sollte bis auf wenige Ausnahmen auf deutschsprachige, persönliche & aktive Blogs beschränkt bleiben. Die traurige Nachricht ist: Mit Blogs, die alle 3 Kriterien erfüllen, bin ich scheinbar schon am Ende angelangt.
Daher 2 Dinge:

Zum einen werde ich jetzt den Blog Down-Syndrom.org in die Listen aufnehmen, da er zumindest 2 der 3 Ansprüche erfüllt.
Unten sehen Sie den neuen Down-Syndrom Kalender, das Foto wurde gerade heute gepostet.

Zum anderen bitte ich um Ihre Mithilfe.
Bitte, bitte, bitte teilen Sie mir doch mit, wenn Sie andere Blogs kennen, die mit dem Down-Syndrom zu tun haben und oben genannte Bedingungen erfüllen!
Vor allem auch, wenn neue Blogs entstehen.
Ich kann doch nicht jetzt schon provokativ behaupten, alle aktiven deutschsprachigen persönlichen DS-Blogs hier versammelt zu haben.

Diese Seiten sollen übrigens auch anregen. Mehr Leute animieren, sich per Blog mit dem Thema Down-Syndrom auseinanderzusetzen.
Und jetzt wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende!

Down-Syndrom Kalender 2010, deutsch, Deutschland, Down Syndrom, Down-Syndrom Blogs, Down-Syndrome, Extrachromosom, Fotos, Trisomie 21, Österreich,

Paul Otto

Samstag, 19. September 2009

Ich heiße Paul Otto und habe am 21.11.2008 im ELKI Klagenfurt das Licht der Welt erblickt. Meine Mama und mein Papa freuten sich schon soooo sehr auf mich, dass ich entschied 12 Tage vor meinem errechneten Geburtstermin auf die Welt zu kommen. Die Geburt machte ich meiner Mama sehr leicht, denn sie wusste zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht, dass ich ein Extrachromosom, das sogenannte Glückschromosom, in mir trage. Meine Nackenfalte war bei der Untersuchung wunderschön und in keinsterweise auffällig und organisch, Herz usw., war auch alles in bester Ordnung. Ich wusste, dass sich meine Mama eine schnelle Geburt wünschte und gerade deshalb versuchte ich mich zu beeilen. Durch leichtes Ziehen im Bauch machte ich mich schon den ganzen (Geburts)Tag bemerkbar und wollte ihr damit mitteilen, dass ich auf die Welt kommen werde. Als dies nichts half, ließ ich die Fruchtblase zu Hause um 21.00 Uhr platzen und dann gings los. Mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus und nach zwei Stunden war ich dann schon da. Genau genommen um 23.51 Uhr. Es war wunderschön in den Armen meiner Mama und meines Papas zu liegen. Niemand, auch nicht die Ärzte, machten sich zu diesem Zeitpunkt über eine Trisomie 21-Down Syndrom, Gedanken. Dann nach der ersten Mutterkindpassuntersuchung, am dritten Tag, entschieden sich die Ärzte dann doch für eine Chromosomenanalyse. Nach zweiwöchigem Warten bestätigte sich, dass unser Pauli eine Chromosomenstörung-Trisomie 21-Down Syndrom hat. Zuerst waren meine Mama und mein Papa ein wenig traurig darüber, doch diese Traurigkeit nahm ich ihnen sofort wieder, denn wenn sie mich ansahen vergaßen sie alles um sich herum. Zeit heilt alle Wunden und für Mama und Papa bin ich ihr Glücks-Pauli, den sie über alles lieb haben.

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