Von Frank Rothfuss
© 2009 STUTTGARTER NACHRICHTEN online
Der zehn Jahre alte Tim Krebs hat das Downsyndrom und mischt im "Tatort" Lannert und Bootz auf
Tim ist Schauspieler. Kein ganz normaler - doch welcher Schauspieler ist das schon? Der zehn Jahre alte Bub aus Luginsland ist ein Kind mit Downsyndrom. Doch down, also niedergeschlagen, ist er deshalb lange nicht: Im Stuttgart-"Tatort" spielt er eine Hauptrolle.
STUTTGART. Das Gespräch beginnt mit zwei schmählichen Niederlagen. Dass Tim mich an seinem Nintendo nass macht, geschenkt. Die kleine Spielkonsole ist für große Daumen nicht geschaffen. Aber die Schlappe am Tischkicker schmerzt. Dabei war ich mir sicher: Gegen das in vielen Kneipengängen antrainierte Können hat ein Zehnjähriger keine Chance. Pustekuchen. Gut, dass für eine Revanche keine Zeit bleibt. Denn eigentlich haben wir uns in Tims Zuhause in Luginsland verabredet, um über seine Rolle im neuen Stuttgart-"Tatort" zu sprechen.
Woraufhin wir wieder am Nintendo landen. Den habe er sich von der Gage gekauft, erzählt der Schüler der Karl-Schubert-Schule in Degerloch, einer heilpädagogischen Waldorfschule. Und ist so das Produkt seiner Filmkarriere. Die begann vor einem Jahr. Der SWR wollte für seinen Stuttgart-"Tatort" mit den Ermittlern Lannert und Bootz ein Drehbuch von Katrin Bühlig verfilmen. Darin geht es um den Tod des über 80 Jahre alten Anwalts Willy Schubert. Alle sind verdächtig. Seine Witwe Brise ist verwirrt, Sohn Peter braucht Geld, Schwiegersohn Holger Martens will die Kanzlei, und Tochter Eva fühlt sich überfordert: Sie arbeitet als Lehrerin, sorgt für die Eltern und zwei Kinder. Tochter Stella und Sohn Oli, ein Kind mit Downsyndrom.
Als Darsteller suchte man also ein Kind, bei dem das 21. Chromosom dreimal statt wie üblich zweimal vorhanden ist. Statt 46 Chromosomen haben sie 47 Chromosomen in jeder Körperzelle. 46 Plus heißt deshalb ein Verein, den Eltern aus Stuttgart gegründet haben. Sie wollen zeigen, dass ihre Kinder weder krank sind noch Pflegefälle und nicht mit Topfschnitt und in alten Klamotten des Vaters daherkommen. Dafür haben sie Plakate entworfen, die Kinder haben mit Promis für einen Kalender posiert, und sie sind vor allem Anlaufstelle für Eltern.
An diesen Verein 46 Plus wandte sich der SWR mit seiner Bitte. Mutter Maren Krebs und Tim hatten Interesse, fuhren nach Baden-Baden. Sie sprachen mit Regisseur Eoin Moore und Kamerafrau Cornelia Wiederholt. "Und eines Tages kam der Anruf: Tim ist dabei!", erinnert sich Maren Krebs. Im Februar wurde gedreht. Leider selten in Stuttgart. In einem schwäbischen "Tatort" steckt viel Baden drin. Es ging nach Kuppenheim, Karlsruhe und Baden-Baden. Acht Drehtage insgesamt, die Mutter immer dabei. Die Großeltern passten so lange auf Tims fünf Jahre alte Schwester Sina auf.
Der SWR hatte extra den Schauspiellehrer Jörg Andrees engagiert. "Ich habe vorher mit Tim geprobt", sagt Andrees, "dass seine Scheu weggeht, er sich auf die Situation einstellen und seine Texte kann." Dazu kam, dass Tim mit der schwierigsten Szene einsteigen musste. Beim Film gilt eine eigene Zeitrechnung, es wird nicht der Reihenfolge nach gedreht. So war Tims erster Einsatz als Oli eine der Schlussszenen, bei der Filmomi, Filmmama und Filmpapa anwesend sind. "Dass fiel ihm anfangs schwer", erinnert sich Maren Krebs, "dass da noch eine Mutter, noch ein Vater und noch eine Omi sind."
"Und ein Filmonkel!", ruft Tim. Gespielt von Andreas Schmidt, preisgekrönt etwa für "Sommer vorm Balkon", mit dem man im Hotel gemeinsam frühstückte. "Die beiden haben gleich einen Draht zueinander bekommen", sagt Maren Krebs. Wie überhaupt alle Rücksicht genommen hätten. "Wenn er mal nicht ,Leonie" rufen wollte, haben alle gewartet." Und wenn sich Tim austoben musste, rannte Eoin Moore mit ihm auf dem Waldfriedhof um die Wette. "Und mit meiner Filmschwester habe ich das L beim Polizei-Auto auf den Kopf gestellt", sagt Tim. "Das hat Spaß gemacht!" Wie das ganze Abenteuer Film. Es habe ihm gutgetan, sagt seine Mutter. "Er ist selbstbewusster geworden." Wie sie überhaupt über ihren Sohn gestaunt hat. Er hat allen Trubel problemlos gemeistert - und konnte sich auch noch verwandeln. Nicht nur, weil er sich im Film am liebsten als Zauberer zeigt. "Als Oli war er anders", sagt sie, "wenn gedreht wurde, war er Oli und nicht Tim." So sind sie die Schauspieler, wandelbar, mit Macken und nicht ganz normal. Doch welcher Schauspieler ist das schon?
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Der etwas andere Schauspieler
Blog: Pommi-Family

Johannes Florin im November 2009
Stefanie & Helge posten in ihrem Blog im Durchschnitt 3,5 Mal.
Pro Jahr.
Von daher war es gar nicht so einfach, sie zu finden, zumal der Begriff "Down-Syndrom" nur in einem einzigen Link auf ihrer vorkommt.
Und dabei haben sie sooo viel zu berichten und zeigen uns soooo tolle Fotos von Johannes Florin (und von sich selbst und von anderen Leuten)!!
Also - nichts wie hin zum Blog und einen Kommentar hinterlassen! Vielleicht motivieren wir die 3 damit, ein wenig öfter von sich hören zu lassen.
Mit Spaß und Geduld
© Britta Becker / 2009 WAZ NewMedia GmbH & Co. KG
Datteln. Betrachtet man das Sportangebot für geistig behinderte Kinder, so stößt man lediglich auf eine kurze Liste von ansprechenden Konzepten. Demnach stieß die Idee, ein Fußballtraining für eine integrative Gruppe ins Leben zu rufen, bei den Sportfreunden Germania Datteln auf offene Ohren.
„Das passte gut zusammen”, sagte Jugendleiter Dieter Lasarz, der im Folgenden mit Jupp Schwarzrock und Christopher Hünerbein zwei kompetente Trainer fand, die beide durch ihre Tätigkeit bei der Lebenshilfe schon Erfahrung im Umgang mit gehandicapten Kindern sammeln konnten. „Mehrere Eltern suchten einen Verein, wo ihre Kinder die Möglichkeit haben sich am Ball auszutoben und wir wollten etwas für unser Image tun.”
Inzwischen ist die Gruppe bereits auf zwölf Kinder angewachsen, nachdem Organisatorin Tanja Malluck im Herbst 2008 die Initiative ergriff und für ihren Sohn Niklas und dessen Freund Mattis, die beide das Down-Syndrom haben, eine Fußballgruppe suchte. Germania Datteln bot mit dem Stadion und der Lohschule im Winter die besten Voraussetzungen, um dieses im Kreis Recklinghausen einzigartige Projekt umsetzen zu können. „Die Kinder kommen auch aus anderen Städten, nicht nur aus Datteln. So eine Gruppe gibt es ja nicht überall”, sagt Hünerbein, der es gut nachvollziehen kann, dass die jungen Kicker ihren Idolen nacheifern wollen. Viele von ihnen sind Schalke Fans.
Passspiel, Torschüsse und ein abschließendes Spiel. Alles Trainingselemente, die man aus dem Einmaleins des Fußballtrainings kennt. Dass man es hier mit Kindern mit dem Down-Syndrom oder leichten Gehbehinderungenzu tun hat, tut dabei nichts zur Sache. „Wir übernehmen die Trainingselemente, die wir aus dem Fußballtraining kennen. Nur braucht man hier mehr Geduld”, sagt Hünerbein. „Die Kinder versuchen immer wieder ihre Grenzen auszutesten. Man macht auch automatisch Unterschiede hinsichtlich der Art des Handicaps.”
So versucht das Trainerteam klare Regeln im Umgang mit dem Ball und den Mitspielern zu vermitteln und den Teamgeist in den Kindern zu wecken. Doch so leicht sich das anhören mag, so schwer ist die Umsetzung. „Die Kinder beachten die Linien zumeist gar nicht. Aber das ist halb so wild. Schließlich sollen sie ja Spaß haben.” Und den bestenfalls nicht nur beim Training, sondern auch im Wettkampf.
Bereits an zwei Turnieren, in Mühlheim und in Waltrop, nahm die Dattelner Gruppe in ihren von der „1000 mal 1000 Euro Aktion” hervorgegangenen frisch bedruckten Trikots teil. Der sportliche Erfolg war zunächst einmal zweitrangig. Dabei sein ist laut Hünerbein für seine elf Jungs und einem Mädchen alles. „Sie kann schon richtig gut spielen und integriert sich wunderbar. Über jedes weitere Mädchen würden wir uns natürlich sehr freuen.”
Frühförderung, Leistungsdenken, Dankeschön, Kinderbuch & Scheuklappen
Frühförderung hilft Kindern wie Seraphina beim Spielen und Spüren
Copyright © OÖNachrichten
Seraphina sitzt auf einer großen Schlitztrommel, die bei jedem Schlag vibriert. Das fördert ihre Wahrnehmung. Seraphina leidet am Down-Syndrom und lebt in einer jener 1000 Familien, die von der mobilen Frühförderung der Spattstraße seit 20 Jahren betreut werden.
Die Schlitztrommel, oder auch „Big Bum“ genannt, ist ein Leihstück des Zentrums Spattstraße und steht derzeit mitten im Wohnzimmer der Familie Erenyi in Baumgarten im Mühlviertel. Einmal pro Woche kommt Elisabeth Trybek vorbei und trainiert mit der kleinen Seraphina. „Bei Kindern mit Beeinträchtigung ist es wichtig, dass sie spüren, was alles zu ihrem Körper gehört“, sagt die Frühförderin. Deshalb die große vibrierende Trommel, auf der Seraphina trommeln, aber auch sitzen oder liegen kann. Und sie genießt es sichtlich.
Zwölf Stunden nach der Geburt habe man Seraphina auf die Kinderstation gebracht, erzählt Kathrin Erenyi, die Mutter des 16 Monate alten Mädchens. Seraphina hatte einen Herzfehler, der mittlerweile operiert ist, und es bestand der Verdacht auf Trisomie 21. „Die folgende Woche war eine der schlimmsten meines Lebens“, sagt Erenyi. Dann bekamen sie und ihr Mann Oliver die Diagnose serviert: Down-Syndrom.....
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Wenn's Baby nicht brabbelt
Copyright © RP Online
Bei Auffälligkeiten in der frühkindlichen Entwicklung sind Familie, Freunde und der Kinderarzt in der Regel die ersten Ansprechpartner. Spezifischen Rat bietet die Frühförderung der Lebenshilfe Kreis Mettmann.
Frühförderung der Lebenshilfe, Bregenzer Straße 12, Monheim, Tel. 64778.
Frühförderung bei Kleinkindern heißt, Auffälligkeiten oder Beeinträchtigungen rechtzeitig zu erkennen. RP-Redakteurin Petra Czyperek sprach mit Birgit Cordes-Lacerenza (41), Leiterin der pädagogischen Frühförderung der Lebenshilfe im Kreis Mettmann, über individuelle Ansätze.
Leistungsdenken beginnt oft schon in der Krabbelgruppe: Eltern vergleichen dort bereits die Entwicklung ihres Kindes mit den Kenntnissen und Fähigkeiten der Spielgefährten. Dennoch sind viele Eltern unsicher wie sie ihre Kinder fördern können.
Cordes-Lacerenza Wir betreuen die ganz kleinen Kinder bis drei Jahren. Da spielt das Konkurrenzdenken noch nicht so eine große Rolle. In den Krabbelgruppen fangen die Vergleiche natürlich an. Eltern sehen vielleicht, dass ihr Kind noch nicht so fit ist wie andere. Viele Eltern wissen in dieser Situation aber nicht genau, was sie tun müssen. Weil es die typische Großfamilie in der Regel nicht mehr gibt, sind sie unsicher, an wen sie sich wenden können. Es fehlen Vorbilder und Ansprechpartner....
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Dankeschön für die Diakonie
Copyright © Thüringische Landeszeitung / Katja Schmidtke
Franziska kann sich ein Leben ohne die Diakonie nicht vorstellen. "Es macht einfach Spaß", sagt die 22-Jährige ganz selbstverständlich. Franziska hat das Down-Syndrom und jeden Dienstag und Mittwoch besucht sie die Betreuungsangebote der Diakonie Ostthüringen. Kochen, Backen, Hauswirtschaft gefallen Franziska ganz besonders. Doch sie hat noch viel mehr Talente, etwa sich in einem Saal mit 200 Besuchern auf eine Bühne zu stellen.
Zur Weihnachtsfeier der Diakonie spielte Franziska mit anderen aus ihrer Betreuungsgruppe Märchen. Franziska mimte das Dornröschen, ihr Kumpel Ronny den Froschkönig. Den Applaus haben sie alle genossen. "Es ist das erste Mal, das wir so eine große Weihnachtsfeier auf die Beine stellen", erzählt Doris Staps, Fachbereichsleiterin für ambulante Behindertenarbeit der Diakonie Ostthüringen. Alle waren sie dabei: die Wohngruppe wie diejenigen, die die Betreuungsangebote nutzen, Angehörige der behinderten Menschen ebenso wie alleinlebende Behinderte. Die Feier sei auch eine gute Gelegenheit, um zu sehen, was nach der Wende in der Ostthüringer Diakonie gewachsen sei, erinnerte Frau Staps. Begonnen habe man mit acht Behinderten in der Betreuung. "Heute kümmern wir uns um etwa 150 Familien in Gera und Weida", sagte sie....
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Langweiliges Lappland - oder etwa nicht?
Copyright © 2009 Frankfurter Rundschau
Wer will denn schon im Winter nach Lappland reisen, Schwedens hohem Norden? Dort ist es um diese Jahreszeit knackig kalt, und die Sonne geht schon gleich nach Mittag wieder unter. Robin und Mike, Zwillingsbrüder aus Berlin, fahren ziemlich lustlos dorthin, zusammen mit ihrem kleinen Bruder Luke und der Mutter, die in Schweden einen Liebsten hat....
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Ohne Scheuklappen
© SÜDKURIER GmbH 2009 / Cornelia Giebler
Heute öffnet Thomas Klötzer die Türe im SUEDKURIER – Adventskalender. Er wohnt mit seiner Familie im Seebacherweg 15. Das gemütliche Esszimmer ist adventlich geschmückt. Eine ganze Reihe von Porträts und Gruppenbildern hängt an der Wand – man spürt den Familiensinn der Bewohner und spürt familiäre Wärme.
Thomas Klötzer hat vor zwei Jahren mit anderen und mit Unterstützung der Seelsorgeeinheit Stockach die Gruppe „Unbehindert miteinander leben“ gegründet. „Dies ist geschehen aus eigener Betroffenheit, unser Benjamin hat das Down-Syndrom“, gibt er zu verstehen. Der Ansatz für die Initiative, die auch in Pfarrer Lienhard einen großen Unterstützer fand, lautete: miteinander Freizeit gestalten. Und so fand im September 2007 der erste Begegnungsnachmittag im Pallottiheim statt – zum Kennenlernen und mit kleinem Rahmenprogramm....
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Labels: Baby, Behinderung Handicap, Buch Literatur, deutsch, Deutschland, Down Syndrom, Kind, Österreich, Schweiz, Trisomie 21
Fotograf Gordon Welters unterstützt DS-Kultur mit Postkarte
Foto © Gordon Welters
Gordon schreibt zum Foto:
Postcard for DS-Kultur
I support with a picture the Association "DS-KULTUR: Association for the promotion and support of cultural work of peoples with down syndrome."
Buchtipp: "Einleben" von Ludwig Laher

Credit: Das Wortreich
Ginge es nach der Statistik, dann dürfte die kleine Steffi eigentlich gar nicht existieren: Dann hätte ein Arzt im Rahmen des Schwangerenuntersuchungsprogramms die Diagnose Down-Syndrom gestellt und ihrer Mutter Johanna eine Abtreibung nahegelegt. Doch Steffi, so scheint es, hat diese Logik erfolgreich hintertrieben und ist da, samt ihrem atypischen Chromosom. Das Einleben beider, des etwas anderen Kindes in diese Welt und seiner Mutter in den Alltag mit Steffi samt allen Konsequenzen, die sich daran knüpfen, formt Ludwig Laher zu einem vielschichtigen Roman, einem Geflecht aus eindringlichen Momentaufnahmen, tastenden Reflexionen, unerwarteten Bezügen und überraschenden Wendungen. Ohne moralische Besserwisserei und sentimentale Ungenauigkeiten lädt Laher die Leserschaft ein, ihn auf seiner abenteuerlichen Gratwanderung zu allerlei Wägbarkeiten zu begleiten. Mit der ihm eigenen mitreißenden Diskretion – so ein Kritiker über Ludwig Lahers letzten Roman Und nehmen was kommt – nähert sich der Autor so einer der großen Herausforderungen, mit denen uns die modernen Wissenschaften konfrontieren.
Autor/in/Hrsg: Ludwig Laher
Titel: Einleben
Bestellen: Zum Warenkorb
Preis: 17,90 Euro
Erschienen: 09.2009
Erstausgabe: 09.2009
Ausgabe: Gebunden
Seitenanzahl: 168
Verlag: Haymon
Land: Österreich
Kategorie: Belletristik
ISBN 10: 385218603X
ISBN 13: 9783852186030
Versanddauer: 2 bis 4 Tage
Im Shop seit: 12.10.2009
Jungschauspieler Tim Krebs (10 Jahre, Down Syndrom) im Tatort "Altlasten" - Erstausstrahlung 27. 12. 2009
© 2009 Christian Günther / STUTTGARTER WOCHENBLATT
Der zehnjährige Tim spielt im nächsten Stuttgart-"Tatort" an der Seite von Richy Müller und Felix Klare mit. Und er hat seine Sache gut gemacht. Und was soll daran besonders sein? Tim hat das Down-Syndrom. Wir haben ihn in Luginsland besucht und nachgefragt, was er bei den Dreharbeiten so alles erlebt hat.
Am Sonntag, 27. Dezember, können "Tatort"-Fans um 20.15 Uhr in der ARD den nächsten Stuttgart-"Tatort" mit dem Titel "Altlasten" genießen. Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) müssen innerhalb einer trauernden Familie ermitteln. Tochter Eva ist gefangen im Konflikt, sich um die Eltern zu kümmern und trotzdem ihren Beruf und ihre Kinder nicht zu vernachlässigen. Ein "Tatort" zum Nachdenken also. In einer Nebenrolle spielt der zehnjährige Tim aus Luginsland "Olli", eines der Kinder.
"Der SWR hat einfach bei uns zu Hause angerufen und gefragt, ob Tim mitmachen möchte", erinnert sich Maren Krebs. Zustande gekommen ist der Kontakt mit dem SWR über den Verein 46plus, in dem sich Maren Krebs ehrenamtlich engagiert.
Warum 46plus? "Weil Menschen mit Down-Syndrom 47 Chromosomen haben", sagt Maren Krebs. Der Verein möchte Berührungsängste und Vorurteile gegenüber dem Down-Syndrom abbauen, verkrustete Denkweisen aufbrechen. "Für Tim war es eine einmalige Gelegenheit, beim ,Tatort' mitzuspielen", freute sich Maren Krebs. "Mir hat's Spaß gemacht", erzählt Tim und zeigt stolz seinen Nintendo DS, den er sich von seinem Filmhonorar kaufen durfte.
Schwester Sina wird über all dem Trubel um Bruder Tim manchmal schon eifersüchtig. Acht Tage lang wurde in Karlsruhe und Baden-Baden gedreht, nur einmal in Stuttgart.
Am Anfang hatte Tim noch Schwierigkeiten zu verstehen, dass er nicht Tim spielt, sondern Olli, aber dann hat er seine Sache richtig gut gemacht, findet seine Mutter. Tim erinnert sich sehr gut an seine Filmfamilie. "Ich hatte einen Filmpapa und eine Filmmama", weiß Tim noch ganz genau.
"Das Filmteam wollte, dass er in Jogginghosen spielt, das fand ich gar nicht lustig und habe seine eigenen Klamotten ans Set mitgebracht, die er dann auch getragen hat", schmunzelt seine Mutter.
Sehr genossen haben beide auch die Hotelübernachtungen und die gute Stimmung am Dreh. "Das Filmteam und der Regisseur haben mich schlichtweg begeistert", schwärmt Maren Krebs von den aufregenden Drehtagen. Schauspielcoach Jörg Andres kümmerte sich ausschließlich um Tim.
Info: Der Stuttgart-"Tatort" "Altlasten" mit Richy Müller und Felix Klare als Kommissare und dem zehnjährigen Tim aus Luginsland wird in einer Preview im Metropol-Kino am 11. Dezember gezeigt (Karten unter http://www.filmbuerobw.de).
In der ARD wird der Tatort am 27. Dezember um 20.15 Uhr ausgestrahlt.
Herzlichen Glückwunsch! Ihr Kind hat Down-Syndrom. (Video)
Für alle, die die Sendung auf 3sat verpasst haben und sich von den zwei verschiedenen Titeln nicht verwirren lassen:
>>> VIDEO: Ihr Kind hat Down-Syndrom I Pränataldiagnostik: Segen oder Fluch? <<<
Sender: 3sat | 04.12.2009 | 11:30
Ein Film von Anita Read
„Was der schönste Moment im Leben sein sollte, wurde der verwirrendste Moment unseres Lebens. Da wurde endlich dieses Wesen mit einer Saugglocke auf die Welt gezerrt und ich wurde gefragt, ob ich ihn haben möchte. Was für eine Frage! Der Arzt drehte sich sofort weg, auch die Hebamme gratulierte uns nicht. Niemals werde ich diesen Augenblick vergessen, in dem er mich aus seinen dunklen Augen anschaute. Ich sah sofort, dass er das Down Syndrom hatte.“ So beschreibt Birte Müller die Geburt ihres Sohnes Willi am 24. März 2007. Inzwischen haben Birte Müller und Matthias Wittkuhn eine Zeit voller Hoffnungen und menschlicher Enttäuschungen erlebt.
„Heute kann ich gar nicht mehr sagen, warum mich die Diagnose Down-Syndrom so sehr geschockt hat. Wir hätten uns gewünscht, dass die Ärzte offen und direkt mit uns reden. Wie hätte das dann ausgesehen? Etwa so: Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind hat das Down-Syndrom!“ ?
Trotz aller Anforderungen durch Willis Behinderung bewältigt die Familie den Alltag, bis Birte wieder schwanger wird. Verborgene Ängste werden lebendig, Sorgen wieder präsent. Alles dreht sich um die Frage: Was ist, wenn auch das zweite Kind behindert ist? Die Gynäkologin hat eine eindeutige Haltung, drängt die Familie zur Pränataldiagnostik. Birte und Matthias wissen allerdings, dass das Ergebnis einer solchen Diagnostik der Beginn eines nahezu unlösbaren moralischen Konfliktes sein kann.
Kamera: Knut Sodemann / Matthias Wittkuhn Schnitt: Florian Knobloch
Regie: Anita Read
Redaktion: Hiltrud Fischer-Taubert
Corky okay, Zahnputzmittel und 40 Jahre Hilfe für Behinderte
Alles o. k., Corky
9. Dezember 2009, 00:38
1993–1994 (ARD). 22-tlg. USFamilienserie von Michael Bravermann (“Life Goes On“; 1989).
Charles „Corky“ Thatcher (Christopher Burke) ist ein 18-jähriger Junge mit Downsyndrom, der nach Jahren auf Spezialschulen für Behinderte auf eine reguläre Highschool wechselt und sich auch sonst bemüht, ein „normales“ Leben zu führen. Dabei unterstützt ihn seine Familie: die Eltern Drew (Bill Smitrovich), ein früherer Bauarbeiter, der nun ein Restaurant führt, und Libby (Patti LuPone), eine ehemalige Sängerin, die in der Werbung arbeitet, sowie Corkys jüngere Schwester Rebecca, genannt Becca (Kellie Martin), mit der er in eine Klasse geht. Auch Paige (Monique Lanier), Drews Tochter aus erster Ehe, zieht nach einer gescheiterten Beziehung wieder bei den Thatchers ein....
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Evaluation der mechanischen und chemischen Kontrolle des dentalen Biofilms bei Patienten mit Down-Syndrom
Vierzig institutionalisierte Kinder zwischen 7 und 13 Jahren in der Wechselgebissphase nahmen an dieser Studie teil. Eine experimentelle cross-over blinde klinische Studie wurde verwendet, mit folgenden Protokollen: fluoridierte Zahnputzmittel (Protokoll G1); fluoridierte Zahnputzmittel und Chlorhexidin (Protokoll G2); fluoridierte Zahnputzmittel und chlorhexidine und Färbetablette (Protokoll G3); und fluoridierte Zahnputzmittel und Färbetablette. Jede experimentelle Phase dauerte 10 Tage mit einer 15 tägigen Auswaschung. die Auswertungsparameter waren Plaque Index und Zahnfleischbluten.....
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40 Jahre Hilfe für Behinderte: Integration statt Ausgrenzung
Mit einem Gottesdienst am kommenden Sonntag, 13. Dezember, um 10 Uhr in St. Fidelis in Sigmaringen und einem anschließenden Festakt begeht ein Verein sein 40-jähriges Bestehen, der aus kleinen Anfängen heraus ganz viel erreicht hat. Erreicht für diejenigen, für die sich der langjährige Vorsitzende Hubert Schneider endlich eine Akzeptanz als „normal“ wünscht: Menschen mit einer Behinderung. Wenn sich die 69-jährige Wiltrud Glas an den Schock erinnert, als bei ihrer Tochter eine Behinderung festgestellt wurde, dann stockt auch heute noch ihr Atem.
Nicht wegen dem Kind an sich, das inzwischen erwachsen ist und ist und eine eigene Wohnung hat, es ist mehr die Erinnerung an das, was es nicht gab. „Keinen Kindergarten, keine Schule, keine Werkstatt.“ Vor 40 Jahren wollte sie das so nicht stehen lassen und gründete den verein „Hilfe für das behinderte Kind“, der mittlerweile als „Hilfe für Behinderte“ eine kreisweite Akzeptanz genießt und bewiesen hat, wie man mit Beharrlichkeit, Engagement und vielen guten Ideen eine ganze Menge erreichen kann. Wofür Kordula Rapp, die derzeitige Vorsitzende aus Ennetach „kämpfen musste, wie ein Glucke“, davon ist heutzutage eine ganze Menge selbstverständlich. Ihr Sohn Dominik hat Down-Syndrom, so wie auch Ansgar aus der Familie Schneider. Beide konnten zur Schule gehen, haben einen Platz in einer Werkstatt. Wenn man bedenkt, dass 1970 in Baden-Württemberg die ersten Sonderschullehrer vom Studium kamen, dass am 11. April 1972 der erste Unterrichtstag an der heutigen Fidelisschule in Sigmaringen stattfand, dann hat sich viel getan im Landkreis, der nach der Kreisreform zwei Schulen für Behinderte hatte: die heutige Aicher-Scholl-Schule in Renhardsweiler war dazugekommen....
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Christkindlmarkt und Siebzigtausend unentbehrliche Lückenbüßer
Christkindlmarkt
von Jutta Treiber
Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit besuchten wir den Christkindlmarkt auf dem Hauptplatz. Dieses Jahr war er sehr schön gestaltet. Das behaupteten zumindest mein Vater und meine Mutter. Es gab einen großen Christbaum, es gab eine Krippe mit lebensgroßen Figuren und in dem Stall liefen echte Schafe und Ziegen hemm. Meine Mutter war davon hellauf begeistert. Mein Vater war von den Ständen mit Punsch und Glühwein offensichtlich mehr angetan. Ich fühlte mich ein wenig fehl am Platz. Für den Krippen-Kinderkram zu groß, für Punsch und Glühwein ganz offensichtlich zu klein. Irgendwie werden zehnjährige Jungen an einem Christkindlmarkt nicht sehr gut bedient.
Ich stellte mich zuerst in die Punsch- und Glühweinabteilung, aber die Männer, die dort standen, schienen schon etwas besäuselt zu sein und ihre Gespräche waren eher eine Aneinanderreihung von Urlauten als eine intelligente Unterhaltung, also wandte ich mich dann doch der Mutter-Kinderkram-Krippenabteilung zu und beobachtete die Schafe, ebenfalls Urlaute ausstießen.
Es war also eigentlich egal. Ein Christkind tänzelte herum, in silbernem Gewand, mit goldenem Haarschmuck, am anderen Ende des Platzes spielte eine Bläsergruppe und danach sang ein Chor kitschige Weihnachtslieder.
Mein Vater blieb in der Punschabteilung hängen, meine Mutter schlenderte die Stände entlang. Es war erst vier Uhr nachmittags, aber es war schon dunkel geworden. Abendstimmung....
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Siebzigtausend unentbehrliche Lückenbüßer
Artikel aus der STUTTGARTER ZEITUNG vom 08.12.2009
Mit der verkürzten Wehrpflicht droht dem Zivildienst ein schleichendes Ende. Was wird aus den Wohlfahrtsverbänden, wenn sie auf billige, willige Arbeitskräfte wie Fabian Merk und Ruben Frankson verzichten müssen? Eine Bestandsaufnahme.
Von Frank Buchmeier
Ein trüber Mittwochmorgen. Wie jeden Tag wird beim Wohngruppenverbund in Zuffenhausen Menschen geholfen, die kein Dach überm Kopf haben. Der Zivi Fabian Merk, 19, erscheint kurz vor neun in der Dienststelle. Sein Kollege sitzt vor einer Tasse Kaffee. Helmut Latschak ist mit 52 arbeitslos geworden. Jetzt hat er einen Ein-Euro-Job - auch eine Art Ersatzdienst. Latschak war einst pflichtgemäß bei der Bundeswehr, Grundausbildung in Stetten am kalten Markt. "Tolle Kameradschaft", schwärmt er.
Raus in den Regen. Der Dienstwagen ist ein verrosteter, verbeulter Ford. "Caritas eben", sagt Fabian Merk. Dem katholischen Wohlfahrtsverband fehlt das Geld für einen neuen Transporter. Die Fahrt endet in einer Arbeitersiedlung, über den Häusern schraubt sich die Betonrampe der Bundesstraße in die Höhe. Stuttgarter Trostlosigkeit. Latschak schließt die Wohnungstür auf. Es stinkt nach Essensresten, die in der Küche vor sich hinschimmeln. "Hier hat ein Junkie gehaust", sagt Fabian Merk. Der Zivi und sein Ein-Euro-Kollege sollen die Spuren des Elends beseitigen. Entrümpeln, putzen, tapezieren, streichen. Dann zieht der nächste Sozialfall ein.
Fabian Merk ist kein Weltverbesserer. Er trägt keine Friedenstaube am Kapuzenpulli und hat an keiner Antikriegsdemo teilgenommen. Er verweigerte den Wehrdienst, "weil meine Kumpels auch verweigert haben und ich keinen Bock hatte, die ganze Woche in einer Kaserne zu verbringen". Die offizielle Begründung, die eine andere war, hat er aus dem Internet heruntergeladen. Jetzt wohnt er gratis daheim bei Mama, Papa und Schwester in Reichenbach und bekommt monatlich 550 Euro vom Staat. Davon spart er gut die Hälfte für das Studium...
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Rotkäppchen mit Navigationsgerät, motivierende Pferde & ein mystisches Fabelwesen namens «Schattenfuchs»
Märchenhafte Weihnachtsfeier
Theaterstück des Freizeitclubs der „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung“ begeisterte in Altenholz
Altenholz - Dieses Mal hat Rotkäppchens Großmutter (Annika Ritter) Glück. Weil die Märchenerzähler (Heike Nabert und Rüdiger Benckendorf) vom Freizeitclub des Altenholzer Ortsvereins der „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung“ die Geschichte durcheinanderbringen, hat Rotkäppchen (Jennefer Falckenhagen) in ihrer modernen Version ein Navigationsgerät zur Hand...
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Das Pferd motiviert
Seit dem Jahr 2004 dürfen die Schüler der Geislinger Bodelschwinghschule regelmäßig an einer Reittherapie teilnehmen. Damit das auch in Zukunft möglich ist, benötigen sie die Hilfe der GZ-Leser.
Ängstlich setzt sich Bastian auf das Pferd und klammert sich an den Sattelknauf. Doch als der Junge, der am Downsyndrom leidet, eine Stunde später vom Ausreiten wieder zurückkehrt, strahlt er und steigt nur widerwillig vom Pferd.
Solche Momente erlebt die Lehrerin Friederike Gölz des Öfteren. Sie und Dominik Dörrer, der zurzeit ein freiwilliges soziales Jahr an der Bodelschwinghschule absolviert, begleiten eine der drei Reitgruppen der Geislinger Schule. Auf dem Gelände von Elke Hofmann-Hammer bei Oberböhringen nehmen die Schüler an einer Reittherapie teil. Den Kindern tut der Kontakt mit den lammfrommen und geschulten Tieren, die Bewegung mit und auf den Pferden sowie der Aufenthalt in der Natur gut...
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«Schattenfuchs» warf dunklen Schatten
Serena Wey im Theaterstudio mit inszenierter Geschichte des isländischen Autors Sjon
Die in Olten aufgewachsene Serena Wey inszenierte eine Geschichte des isländischen Autors Sjon mit dem Titel «Schattenfuchs» von unglaublicher Intensität und Bedrängnis.
Seit vielen intensiven Jahren beschäftigt sich Serena Wey dank ihrer grossen schauspielerischen Begabung mit dem epischen Erzähltheater, inhaltlich oft geprägt vom Schicksal fesselnder Frauenfiguren, aber auch allgemein auf den Menschen und seine Existenz bezogen. Die Geschichte des Schattenfuchses verteilt sich insgesamt auf 11 Tage im Januar bzw. März des Jahres 1883, wie man dies oben am Bühnenvorhang lesen konnte. Da ging er, der Pfarrer Baldur, auf die Jagd nach der Füchsin, besessen davon, sie zu erschiessen. Die Füchsin erkannte ihren Jäger, wurde zu einem Schatten, löste sich in ihren Konturen im Schnee fast auf und war doch von starker Präsenz. Sie beobachtete den Menschen, der sie jagte und erschiessen möchte. Mensch und Füchsin, der Jagende wird zum Gejagten, die Natur verschwört sich gegen ihn. Baldur liess sich einschneien. In den unendlich formulierten Schneebildern, spannend kommentiert und interpretiert von Serena Wey, begleitet von diesen unheimlichen, berührenden oder zärtlichen Musikeinlagen eines Benjamin Brodbeck erhielt die Inszenierung Spannung, Dynamik und Dramatik...
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Von Pfirsichen, Krankenschwesterexamen, Luxus & Weiten Herzen in der Steppe
Kinder reifen eben nicht wie Pfirsiche
Von Sarah Maria Berners | 04.12.2009
Warum kannst Du nicht laufen? Warum sprichst Du nicht? Das sind Fragen, die Kinder ganz selbstverständlich und unvoreingenommen stellen. «Mit drei Jahren haben Kinder noch keine Vorbehalte gegenüber behinderten Menschen», weiß Margot Fietzek, Leiterin der integrativen Kindertagesstätte Sonnenblume.
«Die Kinder lernen hier, dass jeder Mensch anders ist, und dass jeder Mensch Stärken und Schwächen hat. Ich hoffe, dass sich das in ihrem Leben fortsetzt.»
Viele Vorbehalte
Nicht ganz so vorbehaltlos stehen Erwachsene Menschen mit Behinderung gegenüber, und deswegen gibt es immer wieder auch Vorbehalte gegenüber integrativen Kindertagesstätten, in denen die sogenannten Regelkinder ihren Tag gemeinsam mit Kindern, die einen erhöhten Förderungsbedarf haben, verbringen.
«Manche Eltern haben beispielsweise Sorge, dass eine integrative Kindertagesstätte geringere intellektuelle Ansprüche stellt. Andere glauben gar, dass hier nur schwer erziehbare Kinder hingehen», berichtet Fietzek.
«Wir haben im Grundsatz das gleiche Programm wie andere Einrichtungen und auch vom intellektuellen Anspruch stehen wir auf einer Ebene», betont die Kita-Leiterin. «Schließlich dürfen wir die Kinder weder über-, noch unterfordern.» Wo es nötig und sinnvoll ist, wird in homogenen Gruppen gelernt. Nicht Gleichmacherei, sondern Integration ist das Ziel.
Autistische Kinder, Kinder mit Down-Syndrom oder aber auch mehrfach Schwerstbehinderte Kinder können in einer integrativen Kita aufgenommen werden. Viele der geförderten Kinder sind jedoch - wie es im Amtsdeutsch heißt - von Behinderung bedroht. Das heißt, dass sie Entwicklungsrückstände im Vergleich zur Norm aufweisen. Würden keine Therapien erfolgen, könnte sich daraus eine Behinderung entwickeln. «Je früher man mit einer Therapie beginnt, desto besser können wir die Gesamtentwicklung des Kindes beeinflussen», erklärt Fietzek (siehe Box).
Fragen wie «Kann sie immer noch nicht laufen?» oder «Spricht er noch nicht?», setzen Eltern häufig unter Druck. Ob tatsächlich ein erhöhter Förderungsbedarf besteht, können Ärzte und Therapeuten herausfinden. «Kinder reifen eben nicht wie Pfirsiche», betont die Kita-Leiterin....
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Krankenschwesterexamen: Frage zu einer Aufgabe zum Down-Syndrom
Hallo zusammen
Ich bräuchte mal euren Rat bei einer Aufgabe.
Diese Aufgabe ist eine orginal Examensfrage^^
Kurze Erklärung zu mir und meiner vielleicht fehlenden Weitsicht: ich bin erst seit einem halben Jahr in der Ausbildung...
Zusammenfassung des Beispiels:
- türkische Patientin, 23 Jahre alt, mit Down-Syndrom
- eine Epilepsie-"Art" bekannt, zur Diagnose einer zweiten "Art" und
Einstellung auf die Medikamente dafür auf Station
- Eltern versorgen Patientin zuhause (kein Kontakt von den Eltern zu
Fremden erwünscht)
- Mutter kann wegen einem hochfieberhaften Infekt nicht mehr auf Station
kommen und sich um die Tochter kümmern
- Patientin reagiert mit Schreien und Unruhe
Nun soll ich vier Pflegemaßnahmen planen und hier hänge ich geistig. Der Rest der Aufgabe klappt wunderbar...
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Ohrenkuss Heft #18
Theorie:
Was ist Luxus?
Noch einmal zum Buch «Alice im Mongolenland» von Ulrike Kuckero:
Weite Herzen in weiter Steppe
Eine abfällig dahingeworfene Bemerkung kann ungeahnte Folgen haben. Diese Erfahrung machen die Zwillingsschwestern Alice und Zoe im Jugendbuch «Alice im Mongolenland» von Ulrike Kuckero. Mit ihren sensiblen Einblicken in die Welt eines kleinen Mädchens mit Down-Syndrom ist diese neue Geschichte der Bremer Kinder- und Jugendbuchautorin für alle Altersgruppen ab etwa zehn Jahren ein Gewinn.
«Wo wohnen denn die Mongolen?» Das war die Bemerkung auf dem Spielplatz, die eine Kettenreaktion von Ereignissen auslöst. Mag die Bezeichnung «mongoloid» für die abweichende Chromosomen-Struktur auch noch so überholt sein - Alice hat sich nun in den Kopf gesucht, in die Mongolei zu fahren. Und wenn das einmal so ist, prallen alle Argumente an ihr ab - «Ende der Durchsage».
Der erste Teil der Geschichte wird von Zoe erzählt. Ihre Eindrücke vom Leben mit Alice können sicherlich viele Geschwister in einer ähnlichen Familiensituation nachvollziehen. Alice ist die Prinzessin, und Zoe soll die Zofe sein. Aber Zoe hat ein fast so weites Herz wie Alice, so dass die beiden immer wieder zusammenfinden.
Alice ist halt ein besonderes Kind, da wirkt die Geschichte vom Hauptgewinn einer Flugreise schon fast glaubhaft. Klar, dass es nun für die Zwillingsmädchen und ihre Eltern in die Mongolei geht ...
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New Blog: Laurin - der kleine König

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Am 05.06.2009 hat Laurin sich entschieden, das Licht der Welt um 0:02 Uhr mit 3310g, 50cm und einem Chromosom mehr zu erblicken.
Eigentlich war der 20.06 Stichtag und für den 09.06 war der geplante Kaiserschnitt angesetzt, aber meistens kommt es eh ganz anders.
Dabei habe ich noch mit dem Oberazt verhandelt - wann es soweit sein soll, ich hatte mir den 04.06 ausgesucht, das kam für ihn nicht in Frage und nun wurde er um wenige Minuten verpasst. Sowas aber auch.
Laurin ist ein Wunschkind, der absolut geplante Sohn und trotz Trisomie 21 gewollt.
Am 14.02 war ich zum Organultraschall und wunderte mich nur, was der solange schallt. Nach der Untersuchung hat der Arzt seinen Verdacht geäußert, was da ihn mir vorging weiß ich heute schon gar nicht mehr. Aber wir wollten Gewißheit und die Fruchtwasseruntersuchung hat den Verdacht bestätigt.
Die Möglichkeit ihn wegmachen zu lassen war für mich unvorstellbar, aber ich war ja nicht allein damit konfrontiert - meinen Mann ging das ja auch was an und wie erklärt man einer dreijährigen, dass man das Baby auf das sie sich so freut nicht will, weil es anders ist.
Aber es gibt weitaus schlimmeres als ein Kind mit Down Syndrom, was uns darin bestärkt hat ihm die Chance auf ein gutes Leben zu geben. Ob es so wird - wissen wir nicht, dennoch werden wir alles dafür tun das es gelingt.
Immerhin ist es unsere Aufgabe als Eltern unseren beiden Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen, bis sie es selbst in die Hand nehmen können - wann immer das auch sein wird.
AT&S, Elise, IQUA-Net, Ohrenkuss, Tannöd, Wonderland und eine Erklärung zum Welttag der Menschen mit Behinderungen
AT&S unterstützt Down-Syndrom Kompetenzzentrum in Leoben-Hinterberg
Für AT&S, einem der leistungsstärksten Leiterplattenhersteller weltweit, ist es von wesentlicher Bedeutung, als Corporate Citizen einen Beitrag zu leisten und im Umfeld der Standorte engagierte Projekte zu fördern. Mit der Finanzierung eines Multimedia-Raumes unterstützte AT&S zuletzt das in Europa einzigartige Down-Syndrom Kompetenzzentrum in Leoben-Hinterberg.
Nach dem Motto „Leben, Lachen und Lernen“ betreibt der Verein „Hand in Hand“ in Leoben-Hinterberg, Österreich, ein europaweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Menschen mit Down-Syndrom. Das Institut hat sich insbesondere auf die individuelle Diagnose und Förderung von Menschen mit dieser Chromosomenbesonderheit spezialisiert. Um die Fördermöglichkeiten und Erkenntnisse der modernen Hirnforschung den Eltern der betroffenen Kinder und Jugendlichen als deren primäre Bezugspersonen bestmöglich weitergeben zu können, entstand die Notwendigkeit eines Multimedia-Raumes, den AT&S mit ihrer Spende ermöglichte.....
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Elise will arbeiten
Elise Groß feiert einen ganz besonderen Tag - ihr letzter Schultag ist für sie der Aufbruch ins Berufsleben. Und dafür hat sich die 18-Jährige mit Down Syndrom eine Menge vorgenommen. Nach einem Praktikum im Euvea Hotel in Neuerburg will sie dort eine Ausbildung in Angriff nehmen. Nicht alle Schüler der Förderschule haben die Voraussetzungen dafür. Ein Ausbildungsplatz in der freien Marktwirtschaft ist trotz Behindertenquote nicht leicht zu finden. Das Freizeit- und Tagungshotel in Neuerburg funktioniert wie ein normaler Hotelbetrieb - nur das eben 20 Mitarbeiter geistig oder psychisch behindert sind. Gesellschafter sind zehn Behindertenorganisationen aus der Eifel. Belgien, Frankreich und Luxemburg....
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IQUA-Net: Die nächste Stufe wird gezündet
Inklusion heißt das Zauberwort, das dafür sorgen soll, dass künftig in allen Kindertageseinrichtungen alle Kinder willkommen sind. An zwei ausgewählten Standorten wird das Projekt vorangetrieben.
Heiner Kondschak singt ein Lied. "Es fängt gleich an", sagt er, kurz darauf singt er und spielt dazu Gitarre. Die Kinder wippen vergnügt mit den kleinen Beinchen, mit lachenden Gesichtern schauen sie auf den großen Schlacks mit den langen Haaren und dem Schnauzer vor dem Mund, aus dem so komische Sachen heraus kommen. Doch dann wirds ernst: Viele Erwachsene wollen nun was sagen und damit verkünden, dass auch sie sogleich was anfangen lassen wollen....
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Paradiesische Lesung der "Ohrenkuss"-Redaktion
Am Dienstag lesen Autorinnen und Autoren der Redaktion Ohrenkuss in der Lobby des Neubaus im Arp Museum aus eigenen Texten zu paradiesischen Themen. "Ohrenkuss ... da rein, da raus" ist ein vielfach prämiertes Lifestyle-Magazin mit Sitz in Bonn, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom....
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Volles Haus für "Tannöd" bei der Eifel-Premiere
Können wir heiraten?
Wie viele andere Paare mit Ende 20, denken auch Emma Bishop und Ben Marshall nach sechsjähriger Beziehung über eine Heirat nach. Allerdings ist das für die beiden nicht ganz einfach. Emma und Ben haben beide Trisomie 21. (auch Down Syndrom genannt) .....
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Erklärung zum Welttag der Menschen mit Behinderungen
Es ist schade, dass wir nur an einem Tag des Jahres innehalten und über die Menschen mit Behinderung und ihre Situation in Österreich nachdenken! Als Bischof, der sich den Lebensschutz auf die Fahne geschrieben hat, ist mir der 3. Dezember ein willkommener Anlass, um über verschiedene Entwicklungen nachzudenken, die in den letzten 30 bis 40 Jahren rund um behinderte Menschen in ganz Österreich geschehen sind.
In allen Bundesländern ist eine Vielfalt von beachtlichen Einrichtungen und Initiativen entstanden: Ausbildungsstätten, Wohngemeinschaften, Geschützte Werkstätten wurden in großer Zahl und Qualität errichtet. Vereinigungen wuchsen aus dem Boden, welche sich um Integration von Menschen mit Behinderungen bemühen - in der Schule, in den Arbeitsstätten, im gesamten öffentlichen Leben; die auch für die angemessene finanzielle Absicherung behinderter Menschen eintreten und wertvolle Möglichkeiten zur Erholung und Sport entfalten....
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New Blog: Paul entdeckt die Welt
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Am 23.6.2009 um genau 21.50Uhr kam unser kleiner Paul 5 Wochen zu früh und sehr plötzlich auf die Welt. Weil er mit seinen 2130g und 45cm noch so klein und zierlich war und am Anfang auch so gar nicht trinken wollte, kam er auf die Kinderintensivstation. Als Paul 10 Tage alt war, haben wir die Nachricht bekommen, dass unser Paul ein ganz besonderes Kind ist. Trisomie 21, Down-Syndrom!!! "Auch DIESES Leben ist lebenswert" gab uns der Kinderarzt "netterweise" mit auf den Weg. Nachdem der erste Schock verflogen ist, zeigt uns Paul an jedem Tag und in jeder Minute wie wunderbar das Leben ist und dass das Leben mit ihm soviel mehr ist als nur lebenswert... Katrin + Pauls Papa
Labels: Baby, deutsch, Deutschland, Down Syndrom, Down-Syndrom Blogs, Down-Syndrome, Extrachromosom, Fotos, Trisomie 21
TV-Tipps, Elterngruppe, Helden des Alltags, Best Buddies, Literaturpreis und noch einmal Seelenvögel
NDR 3. Dezember 18:15 Uhr
Reportage: Hamburger mit Down-Syndrom
Nicki Gerlach ist 22 Jahre alt und spielt Theater, Hockey, Klavier. Doch er ist anders als andere Erwachsene: Er hat das Down-Syndrom. Für den jungen Mann ist das kein Grund, auf etwas zu verzichten. In der Nordreportage „Nicki erobert das Leben“ gibt Gesa Berg einen Einblick in seinen Alltag in Hamburg: Wie lebt er? Wo arbeitet er? Was denkt er und wie fühlt es sich an, anders zu sein? .....
SWR 4. Dezember 18:15 Uhr
Ein behindertes Mädchen sucht seinen Weg
Vöcklabruck: Mütter gründen Down-Syndrom-Eltern-Gruppe
„46+1" nennt sich die Eltern-Kind Gruppe, die von den Müttern Ursula Fehringer aus Attnang-Puchheim und Birgit Brunsteiner aus Vöcklabruck ins Leben gerufen wurde. „46+1" ist eine Anspielung auf die 47 Chromosomen, die Menschen mit Down-Snydrom in ihren Körperzellen tragen - im Vergleich zu den 46 der anderen. Bei den gemeinsamen Treffen geht es in erster Linie um einen Austausch zwischen den Eltern und das gemeinsame Spiel der Kinder in angenehmer Atmosphäre.......
Preis für "Helden des Alltags"
... Eine von ihnen ist Angelika Schloeßer. Die 55-Jährige unterrichtet an der Georgschule, einer Hauptschule im nordrheinwestfälischen Euskirchen Deutsch, Erdkunde und katholische Religion. In der Abschlussklasse, von der sie via Online-Netzwerk vorgeschlagen wurde, gab es zwei an Trisomie 21 (Down-Syndrom) erkrankte Schüler. "Sie haben uns mit Geduld und Ausdauer klargemacht, dass so etwas jedem und jederzeit passieren kann, und wir ganz normal mit ihnen umzugehen haben", schreibt die Klasse in einem Dankesbrief an die Lehrerin. Die gelungene Integration der behinderten Mitschüler sieht auch Schloeßer als Hauptgrund für die Nominierung ...
„Best Buddies“ - Freundschaft als Lebenshilfe
Der Verein „Best Buddies“ vermittelt Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne geistige Behinderung. Zum heutigen internationalen Tag der Behinderten hat die PNP ein Treffen unter Buddies (Freunden) in Passau begleitet....
Literaturpreis: Schreiben mit Downsyndrom
Das Vorurteil, dass Menschen mit Downsyndrom nicht lesen und schreiben können, ist weit verbreitet. Der Literaturpreis Ohrenschmaus beweist das Gegenteil: Seit drei Jahren reichen stets über hundert lernbehinderte Menschen ihre selbst geschriebenen Geschichten, Gedichte oder Lebensberichte ein. „Nicht Mitleidsbonus. Einfach Literatur“, sagte Felix Mitterer, der den Ehrenschutz über hat....
Ein kluger Film über das Leben
Es ist die schlimmste Angst aller Eltern: Was wird, wenn das eigene Kind krank wird und früh stirbt ? Da wird am Wesentlichen gerührt und all jene, die heil davongekommen sind, wollen es vielleicht gar nicht so genau wissen. Thomas Riedelsheimer muss gewusst haben, dass er keinen Publikumsrenner dreht, als er fast drei Jahre lang mit der Kamera drei Familien begleitete, in denen ein Kind an Leukämie erkrankt war....
Buch "Behinderung: Wer behindert wen?" von Michail Krausnick im Horlemann Verlag erschienen
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München (ots) - Rechtzeitig zum UN-Tag der Menschen mit
Behinderung am 3. Dezember stellen Handicap International und der
Verlag Horlemann ein neues Buch des Autors Michail Krausnick vor:
"Behinderung: Wer behindert wen?" vereint anschauliche, persönliche
Erzählungen aus Brasilien und Deutschland mit ausführlichen
Informationen über das Leben, die Probleme und die Erfolge von
Menschen mit Behinderungen an sehr verschiedenen Orten der Welt.
Romeo, ein Jugendlicher aus einer brasilianischen Favela, muss
nach der Amputation seines Unterschenkels seinen großen Traum
begraben, ein Fußballstar zu werden. Einfühlsam erzählt Michail
Krausnick die Geschichte des Jungen, seiner enttäuschten Träume und
neuen Hoffnungen. "Manchmal saß Romeo auf der Mauer an der
Strandpromenade und schaute den Schönen nach. Hin und wieder erntete
er einen lockenden Blick. Doch er wusste, dass sich das Lächeln
sofort in Mitleid verwandeln würde, sobald er aufstünde und das
Mädchen ihn humpeln sähe..." Durch die Begegnung von Romeo mit der
ebenfalls schwer verletzten Cilia, die aus einer wohlhabenden Familie
stammt, erfahren die Leserinnen und Leser auch davon, wie sehr ein
Schicksal wie das des jungen Mannes durch die Armut verschärft wird.
In der zweiten Erzählung geht es um eine Familie in Deutschland,
die ein Kind mit Down-Syndrom aufnimmt und sich fortan mit
Vorurteilen von Verwandten und Nachbarn und mit Anfeindungen von
Rechtsextremisten auseinandersetzen muss.
Der ausführliche Sachteil des Buchs informiert über Ursachen und
Formen von Behinderungen in Deutschland und in Entwicklungsländern,
das Vernichtungsprogramm der Nationalsozialisten und die Geschichte
der Behindertenbewegung. Darüber hinaus wird die neue Konvention der
Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
vorgestellt. Es wird deutlich, wie man sich selbst für diese Rechte
einsetzen und Veränderungen herbeiführen kann.
Das Buch "Behinderung: Wer behindert wen?" ist besonders für junge
Menschen gedacht, spricht aber auch erwachsene Leserinnen und Leser
an. Besonders eignet es sich für die Lektüre im Schulunterricht. Der
Autor Michail Krausnick wurde unter anderem mit dem Deutschen
Jugendliteraturpreis und dem CIVIS-Fernsehpreis der ARD
ausgezeichnet.
Bibliogr. Daten: Michail Krausnick, Behinderung: Wer behindert wen?,
edition menschenrechte, 144 Seiten, Broschur, EUR 12, 90,
ISBN 978-3-89502-288-3
Rezensionsexemplare (bitte unbedingt Medium/ Ressort angeben) bei
Horlemann Verlag, Telefax 0 22 24 / 54 29 oder per
E-Mail: info@horlemann-verlag.de
Originaltext: Handicap International
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Pressekontakt:
Presseinformationen: Dr. Eva Maria Fischer, Handicap International,
0175-54 29 899
Infos zu Lesungen und Schulen: Marina Beck, Handicap International,
089-54 76 06-29